Touristik Talk

Wasmitreisen - Das erste Reiseradio für Profis im Internet

Touristik Talk

Hintergrund, Klatsch und Service für Touristik-Profis

Rolfs Reisen ins Glück

Reiseradio-Gespräch mit Rolf Nöckel

Welche Ergebnisse brachte der Readerscan bei deutschen Reiseteilen? Die Leser langweilen sich zunehmend bei Erlebnisaufsätzen  aus der großen, weiten Welt. Sie wollen Abwechslung, alltagstaugliche Relevanz, vielleicht auch mal andere Stilmittel, wie Interview, Glosse oder eine Kolumne eines Menschen, den man gerne begleitet bei seinen Reiseerlebnissen. (mehr …)

Reiseradio – Sendung 196

  • Mit Brille zur Buchung?
  • In 10 Tagen um die Welt
  • a-ja: neues Volkshotel am See

Das Reiseradio ist zurück aus einem klimatisch wunderbar sonnigen Einheits-Wochenende, abseits all der Feiern zum 25. Jahrestag. Wiedervereinigung hautnah praktiziert durch einen Trip an den Berliner Speckgürtel. Etwas, was für die Westberliner ja undenkbar war bis zur Maueröffnung. Dabei hat gerade das Umland der Hauptstadt vor allem durch seine Wälder und Seen einen hohen Freizeitwert. Ich war in Bad Saarow. Genauer, am Ufer des Scharmützelsees, wo es seit vielen Jahren nicht nur das Arosa-Resort gibt mit drei Championship Golfplätzen erster Güteklasse – weswegen man sich gerade auch um den Ryder-Cup bewirbt – einer Segelschule, einer Reitanlage und einem Tenniszentrum. Ganz neu in der Angebotspalette ist das a-ja Resort. Die Volkshotel-Gruppe, die auch zum Imperium von Konsul Rahe gehört. Modern, Design-orientiert, mit vielen modular zubuchbaren Extras. Der Grundpreis beträgt unschlagbare 39 Euro pro Person pro Nacht, und ist damit günstiger, als das Greenfee, das ich für eine Runde Golf zu zahlen hätte. Über die Erweiterung der Gruppe, die an ihren ersten Standorten Warnemünde und Grömitz Auslastungsrekorde in der deutschen Ferienhotellerie feiert, spreche ich gleich mit dem CEO der a-ja-Hotels, Holger Hutmacher. (mehr …)

Mit 360-Grad-Brille zur Buchung?

Reiseradio-Gespräch mit Steffen Faradi

Wenn man sich den Fortschritt anschaut bei den multimedialen Möglichkeiten, ein Thema zu präsentieren, dann mutet die Reiseberatung im Stationären Vertrieb vielerorts auch heute noch etwas antiquiert an. Unabhängig von der Kompetenz der Expedienten geschieht die Inspiration für das Urlaubsziel oft hausbacken und eingefahren: durch den Katalog nämlich. Und das in Zeiten des Internets, wo daheim mittels weniger Klicks die ganze Welt optisch auf den Bildschirm flutet durch Bilder und Videos. Zweidimensional und beschränkt durch die Größe des Monitors, aber immerhin. (mehr …)

In 10 Tagen um die Welt

Reiseradio-Gespräch mit Christoph Karrasch

Einer der ersten Reisefilme, die ich für die ARD drehte, war in den 80ern ein einigermaßen verwegenes Projekt: ich sollte eine Reisegruppe des Veranstalters Gastager (der übrigens mittlerweile seit 60 Jahren am Markt ist) begleiten: in acht Tagen einmal um die Welt. Filmisch war es ein voller Erfolg, ökologisch sicher fragwürdig, körperlich anstrengend trotz eines vergleichbaren Luxus’ bei Flug und Unterkunft – und für das Reisen im Kopf ein ziemliches Desaster. Erst am Schneidetisch fing ich langsam an zu begreifen, dass die Reiseroute wie eine Fototapete an mir vorbeiflog und der Erkenntnis-Fortschritt allenfalls an den immer müder wirkenden Gesichtern der Protagonisten abzulesen war. (mehr …)

a-ja: neues Volkshotel am See

Reiseradio-Gespräch mit Holger Hutmacher

Im ersten Moment klingt es unglaublich: für 39 Euro pro Person kann man in einem nagelneuen Ferienresort übernachten, das von der Hardware und der Angebotspalette her gut einem Vier-Sterne Haus entspricht. Das Teufelchen steckt natürlich im Detail. Ja, man kann es, aber die Modularität ist ähnlich verlockend, wie die Zubehörliste bei einem Autokauf. Wer mag schon auf das Frühstücksbuffet verzichten im Urlaub, auf Schwimmbad, Sauna, Well-, und Fitness? Alle Komponenten können natürlich dazugebucht werden; genau wie die Verpflegung und die Barbesuche. (mehr …)

Reiseradio – Sendung 195

  • Wie funktioniert die TUI Mein Schiff 4?

Ein fröhliches Ahoi. Die Sendung 195 von „Was mit Reisen“ ist mal wieder monothematisch. Passend zu den gerade zu Ende gegangenen Hamburger Cruise Days, die hunderttausende Besucher und Fach-Touristiker ans Wasser zwischen Cruise Center Altona und der Hafen City locken konnten. Es geht um den jüngsten Zuwachs der TUI Mein Schiff Flotte: die Nummer 4.
Die Schiffe von TUI Cruises – Erkennungsmerkmal dunkelblauer Rumpf mit kalligrafischen Wortmarken – sind auf dem deutschen Markt seit Mitte 2009 der einzig ernstzunehmende Konkurrent zu der dieses Segment der Mainstream-Kreuzer beherrschenden AIDA Flotte. Wobei man zugeben muss: Eigentlich sind es nur zwei leicht unterschiedliche Interpretationen, wie man den Massengeschmack trifft und auch Menschen auf See lockt, die sich für eine Kreuzfahrt bislang kaum interessierten.
Wir erinnern uns: AIDA hat sehr provokativ 1996 angefangen als Clubschiff. Damals wurde außer dem Blick von der Reling alles konsequent verbannt, was laut ZDF-Traumschiff-Illusion angeblich Wesensmerkmal eines Urlaubs auf dem Meer sein sollte. Die nonkonformistische Spaßbetonung mit fröhlichem Ferienclub-Charakter funktionierte die ersten Jahre auch perfekt. Bis der eigene Erfolg die Flotte so anwachsen ließ, dass es kaum noch möglich war, Woche für Woche etliche tausend Passagiere zu finden, die auch das geeignete Publikum für eine Fun-Cruise wären. Heute punktet AIDA mit ihrem sehr eigenen, weiterentwickelten Designstil und einem unglaublichen Erfahrungsschatz, was die neue deutsche Kreuzfahrt-Gästegruppe im legeren Kern so mag.
TUI Cruises dagegen tat gut daran, ein gutes Jahrzehnt später den Schwerpunkt anders zu justieren. (mehr …)

Mein Schiff CEO Wybcke Meier

Reiseradio-Gespräch mit Wybcke Meier

Welch eine Schmach, als die Deutschen ihren jahrelangen Spitzenplatz als Reise-Weltmeister abgeben sollten. Ausgerechnet an die Chinesen. Welch eine Freude, nun einen neuen Titel einheimsen zu können: als Kreuzfahrt-lustigste Nation Europas. Wir haben das Meer entdeckt als Blaupause für den Urlaub. Da mag das ZDF-Traumschiff die Saat ausgestreut, und AIDA der Verdienst zukommen, das Erlebnis an Bord demokratisiert zu haben – jetzt ist mit internationalen und deutschen Playern die kritische Masse erreicht. Das Wachstum ernährt sich selbst und schafft neue Nachfrage. (mehr …)

Kapitän Kjell Holm

Reiseradio Gespräch mit Kjell Holm

Seit der Mein Schiff 1 ist Kjell Holm Kapitän bei TUI Cruises. Aber mehr: der sympathische Finne, der unnachahmlich charmant Deutsch parlieren kann, wenn er jeden Tag mit trockenem Humor über den Schiffskanal mit den Gästen spricht, identifiziert sich so sehr mit dem Produkt, dass er maßgeblich an der Neukonstruktion der Brücke als vorbildliches Muster über die Mein Schiff Flotte hinaus beteiligt war. (mehr …)

Mein Schiff 4 im „Was mit Reisen“-Kunst-Check

Nur marginal unterscheidet sich die neue Mein Schiff 4 von ihrer Vorgänger-Nummer 3. Es sind kleinere Anpassungen im Design und eine neue Bar an der Stelle des früheren Meeres-Museums. Aber aufmerksame Beobachter werden bemerken, dass viel mehr Kunst sichtbar ist im öffentlichen Raum. 6000 Werke sind verstreut inszeniert. Ein schöner Galerie-Rundgang für Regenstunden; zumal die Mein-Schiff-App auch noch als Museumsführer dienen kann. „Was mit Reisen“-Videoreporter Jürgen Drensek hat sich von der vielen Kunst aber auch zum eigenen Atelier-Arbeiten inspirieren lassen. Sein erstes Bild entsteht…

General Manager Thomas Eder

Reiseradio-Gespräch mit Thomas Eder

Ausgehend vom Westerwelle Bonmot „Auf einem Schiff, das dampft und segelt, gibt es einen, der die Sache regelt – Und das bin ich!“ müsste jetzt der Hierarchie und den Streifen am Arm entsprechend wieder der Kapitän Rede und Antwort stehen. Aber im wahren Leben auf einem Schiff mit tausenden Ferien-fröhlicher Kreuzfahrtgäste ist es eher der General Manager, der spürbar für den Tagesablauf die Fäden im Hintergrund zieht beziehungsweise ziehen lässt. Kurz, er regelt alles abseits von Nautik, Crew und Maschinenraum – also den Bereichen, die dann ganz besonders gut sind, wenn sie reibungslos und ohne Aufsehen einfach nur funktionieren. (mehr …)