Touristik Talk

Wasmitreisen - Das erste Reiseradio für Profis im Internet

Touristik Talk

Hintergrund, Klatsch und Service für Touristik-Profis

Top Mountain Cross Point

Reiseradio-Gespräch mit Attila Scheiber

Es ist vielleicht nicht das beste Timing, ausgerechnet jetzt zur Winterszeit ein Motorradmuseum am Fuße der Timmelsjoch Hochalpenstrasse zu eröffnen. Denn die natürliche Klientel auf zwei Rädern kommt erst im Sommer wieder. Dann aber gewaltig. Aber auch im Winter soll das Gebäude brummen. Schließlich gibt es noch ein Restaurant und eine nagelneue Seilbahn. (mehr …)

500 Jahre reines Bier

Reiseradio-Gespräch mit Olaf Seifert

Früher hatte gefühlt jedes Dorf seine kleine Brauerei. Schließlich gelten die Deutschen weltweit wenn schon nicht als die Erfinder, aber die Gralshüter des Bieres. In den letzten Jahrzehnten gab es dann den Niedergang des individuellen Geschmacks. Internationale Brau-Konzerne beherrschen den Markt. Und doch gibt es Hoffnung. Gerade in Großstädten installieren Urban Trendsetter wieder Micro Breweries, deren täglich wechselnder Output in Szenekneipen hoch geschätzt ist. (mehr …)

Reiseradio – Sendung 197

  • FTI: Wachsen mit Labranda?
  • Reisejournalismus in der Krise
  • Grimms Märchen als Motiv
  • Rolfs Reisen ins Glück

Das Nutzungsverhalten gegenüber Reiseberichterstattung ist ein Schwerpunkt in unserer heutigen 197. Ausgabe des Reiseradios für die Profis im Tourismus. Ich unterhalte mich mit Peter Linden, einem anerkannten Journalisten-Trainer über die Konsequenzen des Liebesentzugs, unter dem die Reiseteile gerade leiden. Was können wir tun, um die Nutzer wieder für unsere Geschichten zu gewinnen? Was muss sich inhaltlich und stilistisch ändern? Welche Themenverschiebungen könnten das Interesse befeuern? Zum Glück gibt es im Werkzeugkasten des guten Journalismus Lösungsansätze. Und die sind auch Thema unseres Gesprächs.
Auch du FTI, hast jetzt deine eigene Hotelgruppe: Labranda. Ein altertümlicher Versammlungsort in der Türkei musste lautmalerisch Pate stehen. Ansonsten sind die 24 Häuser der Gruppe eher neuer Wein in alten Schläuchen. Alle sind sie schon lange unter Vertrag bei FTI und werden jetzt eher durch Marketing etwas aufgehübscht. Und was gibt es sonst noch Neues bei der Nummer Vier der deutschen Veranstalter? Marokko soll kommenden Sommer gepusht werden und das Herz hängt natürlich weiter an Ägypten und der arabischen Halbinsel – auch dem Großinvestor Sawiris sei’s geschuldet. Über die Positionierung der Münchener und ihre Standorte im Sommer 2016 unterhalte ich mich gleich mit Konzerngeschäftsführer Ralph Schiller. (mehr …)

FTI: Wachsen mit Labranda?

Reiseradio-Gespräch mit Ralph Schiller

FTI ist mehr, als nur der Ägypen-Versteher. Die Münchener sind natürlich Vollsortimenter, preisagressiv und manchmal schneller als die großen Marktführer. Der belächelte, inhaltlich natürlich nicht sehr tiefschürfende Reiseverkaufskanal Sonnenklar steuert gut zweistellig zum Umsatz bei, und mit seiner, sagen wir mal, antizyklischen Destinationsplanung und Einkaufsstrategie ärgert Inhaber Dietmar Gunsch schon lange die Dickschiffe der Branche. (mehr …)

Reisejournalismus in der Krise

Reiseradio-Gespräch mit Peter Linden

Hand aufs Herz: wann haben Sie das letzte mal einen Artikel im Reiseteil Ihrer Tageszeitung mit Begeisterung bis zum Schluss gelesen? Sie als professioneller Touristiker. Während Sie sich angestrengt versuchen, daran zu erinnern, kann ich Ihnen schon sagen, Sie sind nicht allein. Hochgerechnet fast 97 Prozent der Leser schaffen nicht einen einzigen Artikel im Reiseressort. (mehr …)

Reiseteile bald ohne Leser?

Lautsprecher 197 – der „Was mit Reisen“-Standpunkt

cropped-drensek_kommentar.jpgZu Anfang eine gute Nachricht: der Reiseteil in deutschsprachigen Zeitungen hat 60 mal mehr Leser als der Lokalsport. Und immerhin noch doppelt so viele Nutzer, wie das Feuilleton. Jetzt könnten wir am besten aufhören mit den Zahlen und einfach nur uns selbst auf die Schulter klopfen, dass wir Reisejournalisten scheinbar doch so nah dran sind am Interesse derjenigen, für die wir arbeiten.
Leider sind Prozentwerte nur zu schnell Lug und Selbstbetrug. Tatsache ist nämlich, dass überhaupt nur 6 Prozent der Leser den Reiseteil überhaupt zur Kenntnis nehmen. 94 Prozent werfen ihn also zur Seite, ohne ihn zu öffnen. Und es geht geradezu dramatisch weiter, was mit Eyetracking und Readerscan herausgefunden wurde. Von den kümmerlichen 6 Prozent ist die Hälfte bereits nach zwei Sekunden wieder raus. Nach dem ersten Satz nämlich. Wenn das keine Bankrotterklärung für die Leistungen der lieben Kolleginnen und Kollegen ist…
Nochmal anders formuliert, weil es so gruselig ist: bei einer Regionalzeitung mit 200.000 Lesern bleiben gerade mal 6.000 Lesewillige übrig. Und das vor dem Hintergrund, dass 80 Prozent der Deutschen gerne reisen. Was läuft da falsch? Vor allem, da sich analoge Werte auch bei den elektronischen Medien und dem Internet nachweisen lassen. (mehr …)

Grimms Märchen als Motiv

Reiseradio-Gespräch mit Sylvia Stock

Im ersten Moment denkt man, klar doch, da springt die touristische Industrie schnell mal wieder auf den Marketingzug von Hollywood auf. Grimm im Kino und im Fernsehen. Gruselige Fantasy mit Ungeheuern und Spuk aus der digitalen Trickkiste. Das muss sich doch werbend umsetzen lassen für die Region, in der die echten Gebrüder Grimm den größten Teil ihres Lebens verbracht haben. (mehr …)

Rolfs Reisen ins Glück

Reiseradio-Gespräch mit Rolf Nöckel

Welche Ergebnisse brachte der Readerscan bei deutschen Reiseteilen? Die Leser langweilen sich zunehmend bei Erlebnisaufsätzen  aus der großen, weiten Welt. Sie wollen Abwechslung, alltagstaugliche Relevanz, vielleicht auch mal andere Stilmittel, wie Interview, Glosse oder eine Kolumne eines Menschen, den man gerne begleitet bei seinen Reiseerlebnissen. (mehr …)

Reiseradio – Sendung 196

  • Mit Brille zur Buchung?
  • In 10 Tagen um die Welt
  • a-ja: neues Volkshotel am See

Das Reiseradio ist zurück aus einem klimatisch wunderbar sonnigen Einheits-Wochenende, abseits all der Feiern zum 25. Jahrestag. Wiedervereinigung hautnah praktiziert durch einen Trip an den Berliner Speckgürtel. Etwas, was für die Westberliner ja undenkbar war bis zur Maueröffnung. Dabei hat gerade das Umland der Hauptstadt vor allem durch seine Wälder und Seen einen hohen Freizeitwert. Ich war in Bad Saarow. Genauer, am Ufer des Scharmützelsees, wo es seit vielen Jahren nicht nur das Arosa-Resort gibt mit drei Championship Golfplätzen erster Güteklasse – weswegen man sich gerade auch um den Ryder-Cup bewirbt – einer Segelschule, einer Reitanlage und einem Tenniszentrum. Ganz neu in der Angebotspalette ist das a-ja Resort. Die Volkshotel-Gruppe, die auch zum Imperium von Konsul Rahe gehört. Modern, Design-orientiert, mit vielen modular zubuchbaren Extras. Der Grundpreis beträgt unschlagbare 39 Euro pro Person pro Nacht, und ist damit günstiger, als das Greenfee, das ich für eine Runde Golf zu zahlen hätte. Über die Erweiterung der Gruppe, die an ihren ersten Standorten Warnemünde und Grömitz Auslastungsrekorde in der deutschen Ferienhotellerie feiert, spreche ich gleich mit dem CEO der a-ja-Hotels, Holger Hutmacher. (mehr …)

Mit 360-Grad-Brille zur Buchung?

Reiseradio-Gespräch mit Steffen Faradi

Wenn man sich den Fortschritt anschaut bei den multimedialen Möglichkeiten, ein Thema zu präsentieren, dann mutet die Reiseberatung im Stationären Vertrieb vielerorts auch heute noch etwas antiquiert an. Unabhängig von der Kompetenz der Expedienten geschieht die Inspiration für das Urlaubsziel oft hausbacken und eingefahren: durch den Katalog nämlich. Und das in Zeiten des Internets, wo daheim mittels weniger Klicks die ganze Welt optisch auf den Bildschirm flutet durch Bilder und Videos. Zweidimensional und beschränkt durch die Größe des Monitors, aber immerhin. (mehr …)