Wenn REWE Pauschal im Spätherbst zur Reisemesse lädt, ist das für Touristiker immer auch verbunden mit einer der heißesten Partys der Branche. Ob nun im Park von Sanssouci mit Cicero, im Kalkstein-Bergwerk von Malle, in Bonn mit Cool and the Gang oder letztes Wochenende in München mit Dieter Thomas Kuhn, der singenden Föhnwelle – es sind immer Top-Veranstaltungen, bei denen man besser nicht fragt, wann der letzte ins Hotel findet. Hier ein kleiner Eindruck aus dem Löwenbräukeller mit dem legendären Fassanstich von Sören Hartmann (am 2. Abend übrigens dem Hörensagen nach komplett professionell…)
„Was mit Reisen“ ist mit der Journalisten-Karawane auf Tournee. Will heißen, in diesen Wochen präsentieren die Veranstalter ihre Winterprogramme und lassen sich – etwas verschwurbelt, wie man das ja schon gewohnt ist – zur laufenden, also der Sommersaison, befragen. Mal abgesehen davon, dass es bei TUI und Thomas Cook aus aktienrechtlichen Gründen wegen London und bei der REWE-Touristik aus generellen Handelskonzern-Vorgaben eh keine knallharten Zahlen gibt, sind auch die anderen Marktteilnehmer durchaus kreativ im Interpretieren der Auftragsbücher. Wenn auf einmal Steigerungsraten in Prozent auf dem Pressepapier stehen oder Zielgebiete aus dem Ergebnis „der besseren Übersichtlichkeit“ wegen einfach mal herausgerechnet werden, da wird der kundige Zuhörer skeptisch. Wie sagte einer der Manager nach dem Abschalten des Mikrophons: „Es gibt die Zahlen der Buchhalter und die des Marketing-Sprechs. Nur in den seltensten Fällen stimmen sie überein.“
Fakt ist: der Reisesommer 2011 ist wie ein Königstiger gestartet und wie ein ziemlich zerstrubbelter Bettvorleger gelandet. Nach dem Buchungs-Boom gleich zu Beginn der Saison gibt es bei fast allen Dellen seit April. Vorsichtige Naturen haben das schon kommen sehen, denn trotz wieder aufgeflammter Reiselust der Deutschen bleibt der Kuchen relativ gleich groß in all den Jahren. Umschichtungen finden also eher untereinander statt. Und zweiter Fakt: Nordafrika hat umso erbarmungsloser die Bilanz verhagelt, je kleiner das Gesamtvolumen eines Veranstalters und je größer sein Engagement in Tunesien oder Ägypten ist.
Das ist natürlich eine Binsenweisheit, aber sie zeigt, dass Marktanteile, Umsätze und Gästezahlen nicht unbedingt etwas mit der allgemeinen Güteklasse eines Unternehmens zu tun haben.
In dieser Sendung widmen wir uns drei Kandidaten: Rewe Pauschal, Aldiana und FTI. Nun weiß man zwar, dass im Sommer nur selten wahre Produkt-Innovationen verkauft werden, aber in diesem Juli war die gepflegte Langeweile schon greifbar. Die TUI lässt ihr Spitzenpersonal mit echt klingenden E-Mail-Adressen angeblich als persönliche Kummer-Sorgenkästen fungieren, Airtours lockt neben den zahlungskräftigen Sinnsuchenden vor allem auch preisbewusste Smart-Shopper in die Premium-Hütten, Rewe Pauschal lässt seine Urlauber „Daumen hoch, Daumen runter“ spielen, um qualitativ bescheidene Domizile aus dem Portfolio zu schnipsen und Aldiana entdeckt sein Herz für Taucher.
Nur FTI in München durchbricht die Sedierung des „Business as usual“. Die Frösche bieten zwei wirkliche Innovationen. Einmal die kostenlose und bedingungslose Stornierung bis 30 Tage vor Reiseantritt, sofern die Reise bis zum Frühbucher-Stichtag 30. September gedealt wurde. Na, da wird der Vertrieb mit seiner Panik vor Rückvergütungen von Provisionen ja Holdrio schreien vor Entzücken. Und, bei FTI bekommt man jetzt schon den Kukident-Rabatt ab 55 Jahre. Übrigens nicht nur für sich selbst, sondern für alle Mitreisenden. Das ist doch ein wertvoller Beitrag zur Generationen-Kultur, möglichst vieles gemeinsam zu erleben. Boris Raoul wird das gleich viel beredter in Worte kleiden können.
Weiterhin im Gespräch: Peter Wennel von Aldiana, der kreativste Bilanz-Interpretierer der Branche, der Gäste-, und Umsatzzahlen gleich zweistellig umzuhübschen vermochte und Sören Hartmann von Rewe Pauschal, der endgültig mit dem feuilletonistischen Schmonzes aufräumt, den Veranstalter-Gast würde das Zielgebiet sonderlich interessieren, in das er Urlaubs-zwangsverschickt wird. Kulisse egal, Hauptsache der Preis stimmt. Nur Gutmenschen mit Faible für die Bereisten wollen das nicht wahrhaben.
Ja, und auf das in der Regel außerordentlich vergnügliche Gespräch mit meinem Lieblingsprofessor Karl Born muss ich heute leider verzichten. Bereits jetzt tagsüber ist Anreise nach Cottbus zu Thomas Cook – Schrägstrich Neckermann. Diese schafften es zwar nicht mehr in diese Ausgabe des Reiseradios, aber ich vermute mal, es wird Rabattformeln geben, dass die Schwarte kracht.
Eine Woche Tournee – Sie haben die Hauptakteure in einer knappen Stunde. Für das Anhören des Reiseradios muss man sich keine Zeit nehmen. Sie wird einem geschenkt…
ITB-Nachlese: Japan sickerte erst im Verlauf des Freitags langsam ins Bewusstsein. Und dann waren die Touristikprofis schon weg und überließen das Feld den Prospekte-Verteilern für das Publikums-Wochenende. Hauptthema an den Fachbesuchertagen auf der Messe unter dem Berliner Funkturm war die arabische Welt danach. Mit Skurrilitäten wie dem libyschen Stand, der latenten Verunsicherung auf allen Spielflächen Nordafrikas und des Nahen Ostens und dem extremen Bemühen von Tunesien und vor allem Ägypten, wieder business as usual zu demonstrieren.
Die Ägypter haben noch einmal bestätigt, Partnerland der ITB für 2012 zu sein, auf vielen Foren beschworen eingeflogene Touristiker die Sicherheit in den beiden Ländern, und die Veranstalter wirkten doch entspannt, dass sich der effektive wirtschaftliche Schaden der Jasmin Revolution für sie in Grenzen hielt. Dazu auch unser Topthema mit Sören Hartmann von ITS und Co, die Marktführer in Tunesien sind. Auch Michael Frese, der Chef der REWE-Bausteingruppe, äußert sich zu den ruinösen Kampfpreisen, mit denen sich die Länder gerade wieder zurückmelden und den optimistischen Erwartungen, die die Branche für dieses Reisejahr 2011 hegt und pflegt.
Ein bisschen Schuld spüren die großen Veranstalter schon, dass sie vielleicht etwas blauäugig mit den alten Regimes und ihren Günstlingen zusammengearbeitet haben, aber viel stärker und unabhängiger legt natürlich Heinz Fuchs von Tourism Watch den Finger in die Wunden des neuen, alten Ägypten-Tourismus.
Da möchte zumindest Peter-Mario Kubsch von Studiosus, der dieses Jahr nur noch mit wenigen hundert Reisenden in dieser Region rechnen kann, den Diplomaten geben, und den extremen Achterbahnkurs, den Ägypten den Veranstaltern in den letzten Jahrzehnten zumutete, mit der überwältigenden Gastfreundschaft entschuldigen, die Urlauber dort erfahren.
Dumm nur, dass „die“ Urlauber, also eben nicht die von Studiosus und Co, das Badeziel Ägypten für absolut austauschbar halten. Das hat die neue Reiseanalyse ergeben. Faktor 9,5 – also fast zehn andere Länder fallen Urlaubern ein, bei denen sie das gleiche Angebot vermuten – und das ist ein unrühmlicher Spitzenwert. Gefolgt von – ausgerechnet – Tunesien. Näheres erläutert im Reiseradio Professor Martin Lohmann von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen.
Wie gut, dass die Reiseanalyse sich auch intensiv Deutschland, der Deutschen liebsten Urlaubsziel, widmet. Tendenz zu den Rändern. Und deshalb, weil Bayern ja auch so eine – äußerst erfolgreiche – Randlage hat, ist der Wirtschaftsminister Martin Zeil extrem entzückt. Und auch über die geplanten sportlichen Großveranstaltungen, die den Tourismus erheblich fördern würden. Meint er im Gespräch.
„Darf ich dir meine Briefmarken-Sammlung zeigen…?“ Das ist total Sixties und hört sich heute irgendwie unangenehm schmierig und mit einem Hauch von Pädophilie an. Wenn mein Gesprächspartner seine Sammlung zeigen möchte, dürfte er bei sensiblen Gemütern auch eher ein schummriges Gefühl auslösen… Gerd Otto-Rieke sammelt nämlich Spucktüten aus Airlines. Zum Glück nur leere. Dafür erfahren wir extrem Spannendes aus der Welt der Tütologie.
Na ja, und raten Sie mal, wen ich auf der ITB getroffen habe? Ja klar, meinen Lieblingsprofessor. Und dann haben wir schnell ein Gespräch geführt über Irrungen und Ehrungen und Ehrgeiz auf diesem Parkett der touristischen Eitelkeiten.
Frische Erkenntnisse nach der ersten Woche der Winter-Pressekonferenzen. Also die für den Sommerurlaub 2011. Auf der einen Seite wurden die Erwartungen bestätigt – Alles wird besser, aber es ist schon guter, als man hoffte – aber dann durfte man auch staunen über die Vehemenz, mit der die Veranstalter anscheinend buhlen müssen um die Gunst der Expedienten. Was zum Beispiel die REWE-Pauschaltouristik bis zum Sonntagabend in Köln und Bonn für ein Feuerwerk abbrannte, das erinnert schon an die guten alten goldigen Zeiten. Was lacostet die Welt? Geld spielt keine Rolex…Ein fulminantes Showprogramm in einem komplett für diesen Event runderneuerten Maritim Hotel in Bonn (die sonst Maritim-typische Grusel-Rauchglas-Ömchen-Atmosphäre wurde mit tausenden Metern weißen Stoffs geschickt versteckt) … mit Kool & The Gang, den umwerfend tollen à Capella Sängern aus London „The Magnets“, mit den tüllumtosten Appassionante-Airberlin-Sopranistinnen und Party ohne Ende… Ich habe übrigens mal einige Eindrücke mit dem IPhone dokumentiert.
Das riecht nach siebenstelligen Kosten für die gute Laune am Counter, um den Aufschwung nicht zu gefährden und die Beratung in die richtigen Kataloge zu lenken…
Gut, momentan werden wieder mal Umsatzsprünge und zufriedene Gästekarawanen gemeldet und Markt-, oder sonstige Führerschaften verkündet. Das gehört zum Ritual. Aber wenn man genau hinhört, dann spürt man vorsichtigere Prognosen. Die Branche ist sensibilisiert, dass ihre schönsten Planungen immer häufiger von außen umgestoßen werden. Asche, Krankheiten, Unruhen, neue Steuern, Preissteigerungen, ja, auch das musste man verkünden – heute ist man vorsichtig mit Visionen, wo man am Ende der Saison steht.
Thomas Cook und REWE sind die beiden Veranstalter in dieser Sendung. Wir bieten Hintergrundgespräche – natürlich mit den Top-Acts Dr. Peter Fankhauser, Michael Tenzer und Sören Hartmann. Die Zufriedenheit mit der Marge, die Liebe zur Türkei, der Appell an die Hoteliers auf Mallorca, endlich die Wünsche der Deutschen nach einem speziellen All-Inclusive zu erhören, das Vergnügen an 100 Rabatten für 350 Millionen Produkte, der Kampf gegen die Katalogpreisbindung und die Cannabis-Tour in Amsterdam. So, jetzt wissen Sie schon ungefähr und beinahe alles, was unsere Gesprächspartner gleich verraten. Aber es lohnt sich trotzdem, ihnen im Wortlaut zuzuhören. Immer noch Riesenzeitersparnis. 40 Minuten statt einer Woche. Und es gibt den guten Karl Born und mich lästernd noch als Bonustrack obendrauf. Wir regen uns genüsslich wieder mal über Flüge und Zug zu Flügen und über Aufstehverbote in Flugzeugen und saubere Unterhosen wegen Nacktscannern auf. Schön, wenn Sie mitlachen und uns begleiten im Reiseradio.
Schland, oh Schland, wie schön, das Ferienmachen kann wieder losgehen. Rechtzeitig zur Reisesaison macht die touristische Industrie drei Kreuze: Endlich ist Fußball vorbei.
Aber zunächst war die vergangene Woche, so wie auch diese, sehr Veranstalter-lastig. Pressekonferenzen für die Winterprogramme. Sören Hartmann hatte seine Premiere als Chef der REWE-Touristik und fand mehr alsdeutliche Worte in Richtung Bundesregierung, die derzeit gerade touristische Entscheidungen fern von Sachkenntnis fällt und in eine Art „Basta-Politik“ zurückfindet.
Sein Kollege Boris Raoul von FTI unterstrich wieder einmal mehr, dass die Münchener immer für einen Aufreger gut sind in der Branche. Nun konnte man zwar heraushören, dass der Gold-Ausflug eher bronzig blieb, aber nun schreckt man auf mit neuen Asien-Katalogen – und vor allem einem Thailand-Prospekt, das erst in Wochen auf den Markt kommen soll, mit dann konkurrenzlos günstig nachverhandelten Preisen. Thailand-Urlauber, also lieber noch ein wenig warten mit der Buchung…
Ja, und auch Aldiana meldete sich zu Wort. Zu spät für den Katalog wurde nach Landskron auch noch Bad Griesbach hinausgeworfen. Peter Wennel möchte seine Clubs als Qualitätsführer im Premiumsegment platzieren. Da wird Robinson einen Schluckauf bekommen, aber der neue starke Mann bei Aldiana ist selbstbewusst. Und wenn es nur darum geht, die Braut gehörig aufzuhübschen für vielleicht doch eine neue Mutter…
Und wenn man daheim bleiben möchte in Deutschland? Das ist das Thema heute im Gespräch mit Karl Born. Die phänomenalen Zahlen im Deutschlandtourismus – trotz oder wegen der DZT? – und der Erfolg von Berlin, der die Stadt unerreichbar zu machen scheint auf der deutschen touristischen Bestenliste.
Und jährlich grüsst das Murmeltier.. die ITB. Eine Bilanz von Dr. Martin Buck. DRV-Präsident Klaus Laepple entdeckt Deutschland privat. Sören Hartmann (REWE) und Peter Wennel (Aldiana): Neue Branchengerüchte über die Zukunft von Aldiana, Petra Hedorfers Strategien für den Deutschland-Tourismus und Borns Bissige Bemerkungen über den amerikanischen Tourism Promotion Act
01:20) Was war los dieses Jahr auf der ITB? Ihr Chef, Dr. Martin Buck hat am Ende „gute Laune“ und verrät, wie man den Erfolg am Hallengeräusch misst.
(06:20) Klaus Laepple, scheidender DRV-Präsident, entdeckt im Alter seine Liebe zum Deutschlandurlaub.
(09:30) Das freut DZT-Chefin Petra Hedorfer, die am liebsten mit der Augsburger Puppenkiste ausländische Touristen nach Deutschland locken möchte, aber angesichts der vielen Quellmärkte viel kopfgesteuerter arbeiten muss.
(16:50) Ihr in den Ruhestand wechselnder Österreich-Kollege Klaus Stephan blickt zurück und erkennt, dass die Tourismus-Werber jedes Jahr dasselbe machen; nur mit einem neuen, teuren Mäntelchen drumherum.
(23:45) Sören Hartmann ist neuer REWE Pauschal-Chef und muss nach der Robinson-Glamour-Zeit umdenken. Er möchte deshalb Aldiana haben – traut es sich aber nicht, offen zu sagen.
(29:05) Aber auch Aldiana Handlungsbevollmächtigter Peter Wennel bestätigt Brautgespräche und will einen einzigen starken Vertriebspartner für die Zukunft.
Reiseradio wenige Tage vor der ITB mit Informationen zur weltgrößten Touristikmesse. Deutschland hat die meisten Übernachtungen in Europa. Fast eine halbe Milliarde. Alles gut also? Reiseradio fragt nach. Dazu Meldungen und Klatsch und Tratsch aus der Branche.
(5 min 50 sek) War es schwer, die ITB-Messehallen zu füllen? Warum fehlen die Reise-Veranstalter? Was passiert auf der Messe in den Fachbesucherbereichen? ITB-Hintergründe von Dr. Martin Buck, dem Direktor Travel und Logistics der Messe Berlin.
(17 min 50 sek) Kann man auf der ITB mehr bekommen, als Prospekte? Reiseradio gibt Tipps, was der Endkunde am Wochenende im größten Reisebüro der Welt erleben kann. Und Mr. ITB, David Ruetz von der Messe Berlin, verrät seine Favoriten.
Endlich gibt es den mobilen ITB-Führer für das Handy. Auf www.itb-berlin/mobil kann man ihn herunterladen oder kommt zur Apple IPhone App.
(29 min 45 sek) Goldmedaille für den Deutschland-Tourismus. Wer hätte es gedacht? Kein Land in Europa hat so viele Gäste-Übernachtungen, wie Deutschland. 345 Millionen Übernachtungen in Hotels; gut eine halbe Milliarde, wenn man Campingplätze und Privatvermieter hinzuzählt. Trotzdem weiss der Deutsche Tourismus Verband, dass es noch viel Verbesserungs-Potential gibt. Reinhard Meyer, Präsident des DTV, ist dabei etwas frustriert über die unzureichende Unterstützung der Tourismus-Branche durch die Politik.
(24 min 40 sek) Meldungen/Personalien:
Berlin-Tourismus mit Rekord-Besucher-Jahr. Über 8 Millionen Kongressbesucher. Insgesamt ein Gästeplus von 4,5 Prozent – und das in einem Krisenjahr, wo andere Metropolen zweistellige Minuszahlen hatten.
Schweiz-Tourismus gerettet durch ein Segment, an das man beim Luxus-Image der Eidgenossen gar nicht denkt: Camping, Jugendherbergen, Gruppenunterkünfte und Ferienwohnungen haben die Bilanz nach oben gebracht. Vor allem die Hotels schwächeln weiter.
Sören Hartmann ist neuer Sprecher der Geschäftsführung von REWE-Touristik in Köln. Der frühere Robinson-Chef könnte so vielleicht Chef von Aldiana werden. Gerüchten zufolge suchen die spanischen Besitzer einen Käufer. Und REWE hat Geld und sucht Produkte für sein Portfolio.
TUI geht nach Russland. 200 Agenturen sollen eröffnet werden, um den Russen die schönsten Wochen des Jahres mit einem Smiley zu bieten. TUIs größter Aktionär Mordaschow hat das Geschäft eingefädelt.
(37 min 55 sek) Kurioses:
Amerikaner lieben Deutschland. 41 Prozent sogar sehr stark. Aber wenn sie uns besuchen, dann vor allem wegen einer Attraktion: nicht Neuschwanstein oder Heidelberg… nein, es lockt das deutsche Bier…
Die Uni Zürich hat untersucht, dass Frauen, wenn sie auf Reisen krank werden, häufig Schnupfen und Husten bekommen. Männer dagegen werden richtig krank: Fieber und Malaria sind die häufigsten Malaisen.
ANA, die japanische Airline, wird in ihren Flugzeugen Toiletten nur für Frauen installieren. Befragungen von Kundinnne hätten ergeben, dass es ihnen unangenehm ist, wenn sie wüssten, dass vor der schmalen Tür ein Mann wartete.
Prag bietet jetzt auch Ferien für Kuscheltiere. Teddy und Co werden per Karton in Urlaub geschickt. Die Familie bekommt jeden Tag eine E-Mail und ein Fotoalbum, dass den Liebling vor allen Sehenswürdigkeiten zeigt. Auf Wunsch kann sogar eine Aromatherapie und eine Massage gebucht werden. Kosten ab 90 Euro www.toytravelling.com