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Türkei endlich NoGo! für DRV

Lautsprecher 213 – der „Was mit Reisen“ Standpunkt
cropped-drensek_kommentar.jpgAls ich mir das Thema DRV und Türkei ausdachte für den Kommentar heute in der Sendung, da war mir schon klar: undankbares Geschäft mit extrem kurzer Halbwertzeit. Denn man spürte ja seit Wochen, der weiße Rauch über der DRV-Zentrale muss jeden Tag kommen. Und Weiss heisst in diesem Fall, Absage der Tagung in Kusadasi und Verlegung nach Berlin. Am Freitag um Punkt 12 war es schließlich soweit. Und deshalb musste ich dieses Reiseradio auch neu produzieren mit neuen Gedanken zur Tagung und ihrer überfälligen Absage.

Egal, mit wem man vertraulich sprach beim DRV – es wurde deutlich, alles ist bereits für die Verlegung vorbereitet. Es geht nur noch um das Go! von Norbert Fiebig. Besser gesagt: Es geht nur noch um die Formulierung der Begründung. Denn eines ist klar. Norbert Fiebig ist nicht Thomas Bach, der im unrettbar korrupten IOC-Sumpf bereits so versunken ist, dass Fragen der Moral und des Anstandes nur noch als lästige öffentliche Schmeissfliegen betrachtet werden. Norbert Fiebig, der die klaren Worte liebt, auch wenn sie manchmal ironisch oder sarkastisch ummantelt werden, wußte seit einigen Wochen, dass der Spagat nicht gelingen konnte. Einerseits höflich zu bleiben gegenüber den Gastgebern, aber sich nicht zum Pudel oder gar Komplizen zu machen der offiziellen Vertreter des Landes, in dem man tagt, und das dem Tourismus so schadet. Und nicht nur diesem Gesellschaftszweig.

Es wäre für den DRV-Präsidenten ein unwürdiges Gewürge geworden, so zu tun, als existiere die Repression nicht außerhalb des Tagungsraums. Als müsse man nicht jeden Tag befürchten, dass nach den Zehntausenden scheinbar nicht Linientreuen nun auch die Hoteliers an der Küste verstärkt vom ekeligen Mob der Erdogan-Säuberer bedrängt würden wegen ihrer vielen kurdischen Verbindungen.

Nein, die Türkei in ihrer momentan aufgeheizten, fast schon an Lynchjustiz erinnernden Situation ist kein Ort für Urlaub. Punkt. Da verbietet sich bei einem Rest von Selbstachtung auch der Satz, dass die Urlauber in ihren All-Inklusive Anlagen sicher seien.

Das jahrzehntelang gültige Mantra der Touristik, Urlaub habe nichts mit Politik zu tun, ist am Beispiel Türkei endlich gebrochen. Das spürten auch die Touristiker, die noch vor Monaten nach der Absage der Schmetterling-Tagung anmahnten, welches schlechte symbolische Zeichen damit transportiert würde. Bloß, damals ging es fast ausschließlich um Sicherheitsfragen. Da konnte man trefflich streiten, wie sehr man sich zum Komplizen der Terroristen machen würde, wenn man die Türken in dieser Lage im Stich ließe. Und ich würde sogar heute unter Sicherheitsaspekten niemandem abraten, seinen Urlaub in der Türkei zu verbringen.

Aber nun sind wir Zeuge, wie ein erstaunlich fortschrittlich gewordenes Land geistig-moralisch zurückfällt in einen frömmelnden Unrechtsstaat mit einem Präsidenten an der Spitze, der sich mit Hilfe von Schlägertrupps und Geheimdienst-Schnüfflern wie ein Despot benimmt. Unbeherrscht und unfähig, demokratische Grenzen zu erkennen.

Dieser aktuelle Prozess. Darum geht es. Und das unterscheidet die Türkei von Ländern wie Ägypten, die wahrlich keine lupenreinen Demokratien sind und vieles dort trotz der perfekten touristischen Bühne wahrscheinlich schlimmer ist, als das, was wir am Bosporus derzeit beklagen.  Die schlimme Entwicklung der Türkei konnte man nicht einfach durch Wegsehen und Beschwichtigen ignorieren als Verband der reisefreudigsten Nation der Welt. Das ignorieren auch nicht die Kunden. Selbst die nicht, die sich sonst vom Dreiklang Bequemlichkeit, Büffet und Ballermann leiten lassen. Die Studienreisenden sowieso nicht. Und, und jetzt kam Fiebigs Rettung: es ignorieren auch nicht die Touristiker. Sie haben ihrem Präsidenten geholfen, den argumentativen Ausweg zu finden – indem sie sich einfach nicht anmeldeten zur Tagung. Knapp 300 bei einem der wichtigsten touristischen Ziele im Nahbereich – und wenn wir Orga-Team, Sponsoren und Medien heraus rechnen, waren wir bei etwas mehr als 200 Stimmberechtigten – das wurde ein glasklares Votum für eine Absage in einem Wahljahr. Der Präsident bekam eine goldene Brücke durch seine Mitglieder gebaut: „Schieb es auf uns alle“. Er brauchte nicht sein Gesicht zu verlieren oder sich diplomatisch von hinten durch die Brust ins Auge zu formulieren. Er konnte es auf die normative Kraft des Faktischen schieben. Eine Hauptversammlung ist für Wahlen da dieses Jahr. Und wenn sich die Wähler verweigern, dann muss der Vorstand ihnen folgen.

Die Türkei wird es verkraften. Diese Saison ist eh gelaufen. Aber man kann hoffen, dass das demonstrative Fernbleiben des wichtigsten ausländischen Partners den gemäßigten Kräften in der AKP Aufrieb gibt, dafür zu sorgen, dass das Land nicht weiter ungebremst auf die internationale, ablehnende Wand zubraust.

Nicht zuletzt für uns Journalisten von den Fachmedien wurde die Absage zum Segen. Denn über eines waren wir uns sehr einig bei Kontakten untereinander in den letzten Tagen. Als Berichterstatter sind wir natürlich da, wo der DRV ist. Aber das Rahmenprogramm der Gastgeber hätten wir boykottiert. Die großen Fachmedien hatten ihre Teilnehmerzahl bereits stark reduziert. Und viele Selbständige wollten gar nicht reisen. Auch aus Angst, vor Ort verhaftet zu werden wegen Kommentarworten wie diesen. Der meinungsfreudige Walter Krombach, Chef der Willy Scharnow Stiftung, hat gerade wegen dieser Angst abgesagt. Das konnte kein Begleitumfeld für eine DRV Tagung sein. Und deshalb war es der einzige gangbare Weg für den DRV, dieses Jahr die Reißleine zu ziehen. Von mir aus 2018 wieder. Wenn die Türkei befriedet sein sollte. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Reiseradio – Sendung 212

  • FTI setzt weiter auf Orient
  • Aldiana will wieder wachsen
  • Marokko mit viel Potential
  • Hellers neuer Garten Anima

In manchen Zielgebieten könnte FTI noch diesen Sommer, genau wie die Mitbewerber, Hotels ohne Ende anbieten. Preiswert und gut. Wenn es nur die entsprechenden Flugverbindungen gäbe. Aber bei den üblichen Verdächtigen ist die Saison wohl gelaufen. Es wird kein Jubel-Tourismus-Jahr mehr. Auch für FTI nicht. Wenngleich man hofft, durch geschickten Destination-Shift einiges aufgefangen zu haben. Mit Zuversicht – die Touristik-Branche wird ja immer mehr eine Industrie der Optimisten – schaut man also auf den Reisewinter, der hoffentlich wieder back to normal wird. Die Fernstrecke ist die große Hoffnung, eine weiter gehende Beruhigung in der Gefahreneinschätzung für Ägypten und die unerwartet gute Entwicklung von Marokko, das die Münchener jetzt auch als kulturellen Appendix für die Kanarischen Inseln vermarkten möchten. Darauf muss man erst mal kommen. Rundreise durch die Königsstädte Marokkos und dann einen kleinen Hupfer von weniger als zweihundert Kilometern rüber zu den Stränden Gran Canarias.. Hört sich clever an. Ob er tatsächlich an diesen Erfolg glaubt, darüber unterhalte ich mich mit FTI Geschäftsführer Ralph Schiller.

Problematisch entwickelt sich die Sommersaison auch gerade für Aldiana. Und das liegt nicht etwa an Qualitätsproblemen des Premium-Clubveranstalters. Es ist die wirtschaftlich nicht ausreichende Zahl der Anlagen in einer Situation, wo gleich mehrere Kernländer ausfallen, die das Ergebnis drückt. Nach Eigentümer Irrungen und Wirrungen der letzten Jahre glaubt man sich nun bei den neuen Schweizer Geldgebern in guten Händen. Die setzen den Focus nämlich auf Expansion. (mehr …)

Ralph_Schiller

FTI setzt weiter auf Orient

Reiseradio-Gespräch mit Ralph Schiller

In der Branche gilt FTI als der Orient-Spezialist. Und das wird nicht selten mit einem leicht spöttischen Kräuseln im Mundwinkel gesagt als durchaus vergiftetes Lob. Denn das Spezialistendasein ist in diesen Tagen durchaus eine Bürde. Islamische Länder sind gerade nicht sehr en vogue. Aber FTI muss da durch, nicht zuletzt wegen des Anteilseigners Samih Sawiris, der nicht uneigennützig in den deutschen Veranstaltermarkt investiert hat. Seine wesentlichen Projekte liegen nun mal in Ägypten, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, im Oman und auch in Marokko. Und die sollen Bitteschön als akkurate, geordnete, sichere und hochwertige Parallelwelten promotet werden – unabhängig, was draußen jenseits der weiten Umzäunung auch für Skepsis beim Urlauber sorgen könnte.

Nun sind die Produkte auch unbestreitbar schön. (mehr …)

Max-Peter-Droll

Aldiana will wieder wachsen

Reiseradio-Gespräch mit Max-Peter Droll

Es war eine meiner ersten großen Reportagen für die Wochenend-Beilage der Aachener Volkszeitung, wie sie damals hieß, vor weit über 30 Jahren: Zwei Wochen als Animateur in einer der Keimzellen des deutschen Clubwesens, im Aldiana im Senegal. Am Ort, wo die Glücklichen leben, was Aldiana ja in der Landessprache des Senegals bedeutet. Damals war die Konkurrenzmarke zu Robinson stets bemüht, mit den Papageienclubs auf Augenhöhe zu sein. Klappte auch – fast. Robinson war aber meistens doch einen Tick exklusiver. Anyway. Es gab eine überzeugte Lagerbildung am Markt. Wer seine glückliche Clubfamilie gefunden hatte, blieb in der Regel ihr auch treu.

Doch dann kam die Zeit des katastrophalen Missmanagements bei Aldiana und der Dolchstoß von Thomas Cooks Vorgängern. Aldiana wurde zum Spielball der Investoren. (mehr …)

Vox: Das höllische Hotel

Lautsprecher 212 – der „Was mit Reisen“ Standpunkt

cropped-drensek_kommentar.jpgDie kommenden Wochen werden die meisten Deutschen viele Nächte in einem fremden Bett schlafen. Von ganz luxuriös, bis ganz einfach. Manchmal schöner und inspirierender und bequemer als daheim, manchmal aber auch eher praktisch und nicht der Erwähnung wert, hoffentlich aber nie verstörend und die Laune verderbend. Wenn man den Umfragen glaubt, ist die Unterkunft für die Deutschen immer noch das Maß der Dinge für das Urlaubsglück.

Kein Wunder, dass die Hotelvergleichs-Portale so boomen und bereits heute einen maßgeblichen Anteil an der Entscheidung für eine Herberge haben.

Kein Wunder aber auch, dass deshalb das Thema Hotel in den Medien so eine Rolle spielt. Von einem wirklich seriösen Hoteltest in einer Zeitung, den es heute fast nicht mehr gibt, bis hin zur boulevardesken Zuspitzung in einem krawalligen Reality Format bei den Privatsendern. Hotel läuft immer.

Vor allem natürlich als hochglänzendes Sehnsuchtsformat in den Coffeetable-Magazinen mit eher unkritischen Jubelartikeln über unerschwinglich teure Design-Preziosen des Gastgewerbes, die vor allem deshalb erscheinen, weil sich die vorwiegend Schreiberinnen dieser Journale mit ihrem Partner gerne mal wieder eine alimentierte Auszeit vom drögen Redaktionsalltag wünschten. Und die Verleger solchen „Journalismus“ gerne als kostenlose Beilage durch die Anzeigenabteilung vermarkten.

Aber leider kaum noch als einfühlsam-ironisches Feature, gedruckt oder gesendet, wie ehedem diese grandiosen Dokumentarfilme à la „Menschen und Hotels“ von Rita Knobel-Ulrich bei ARD und ZDF. Selbst das Öffentlich-Rechtliche Fernsehen verblödet sich wegen des vermeintlichen Zuschauer-Interesses mittlerweile eher durch „Tests“ mit blonder Moderation, die sich allein schon wegen der weithin sichtbaren Präsenz der „Tester“ samt Kamera und Tonangel-Gefolge als pseudokritische Schaumschlägerei entlarven ohne den geringsten Nutzwert für den Zuschauer. Abgesehen vom wohligen Gegrusel über ein gekräuseltes Haar in Nahaufnahme irgendwo.

Dem Fass den Boden schlägt allerdings eine Sendereihe aus bei Vox mit dem Titel „Mein himmlisches Hotel“. (mehr …)

Fatima-Ennouri

Marokko mit viel Potential

Reiseradio-Gespräch mit Fatima Ennouri

Als Nachrichtenmensch könnte man vermuten, die meisten deutschen Urlauber haben bei der Erwähnung des Namens Marokko sofort ein Bild im Kopf, das uns gleich zu Beginn des Jahres erschütterte… Die berüchtigten Antänzer auf der Kölner Domplatte, die Belästigungen der Frauen und Schlimmeres. Im Januar hätte man also nicht auf diese Destination gewettet als Touristiker. Und doch blieb FTI konsequent bei der Vermarktung ihres selbstgewählten neuen Lieblingsziels. Sie konnten auch nicht mehr zurück. Aber nach den ersten großen Inforeisen für hunderte von Expedienten schien auch beim Vertrieb die Erkenntnis zu wachsen, dass Köln nichts zu tun hat mit der Gastfreundschaft, die in diesem arabischen Land heilig ist. (mehr …)

Gregor_Weiss

Hellers neuer Garten Anima

Reiseradio-Gespräch mit Gregor Weiss

Für Marrakesch gibt es Dutzende guter Gründe. Kaum eine Stadt in Nordafrika kann so viele Zielgruppen faszinieren. Kein Wunder, dass sie der heimliche Star unter den Kurzreisezielen ist. Der Internationale Flughafen hat richtig gut zu tun. Trotzdem: Freunden schöner Gärten würde die Stadt im Atlas jetzt spontan nicht in den Sinn kommen. Dafür ist Majorelle zu klein. Und wäre nicht Yves Saint Laurent ihr erneuter Spirtus Rector gewesen, dann ließe sich die durchaus nette Anlage kaum touristisch vermarkten.

In Zukunft könnte es noch einen weiteren Grund geben, sich dort nicht, wenn man Pech hat, stundenlang anzustellen. Seit einigen Monaten gibt es Anima. (mehr …)

Reiseradio – Sendung 211

  • Feiner: Thomas Cook Signature
  • Final: Cook Finest Selection
  • Feudal: Paul Gauguin Cruises

Die Neupositionierung von Thomas Cook ist der Schwerpunkt dieser 211. Ausgabe von „Was mit reisen“, dem Podcast für Sie als Profi-Touristiker. Wobei es beim Namen Thomas Cook traditionell eine Begriffsunschärfe gibt, die schon Gisela Sökeland auf die Palme brachte, als sie vor Jahren ihren Premiumveranstalter zu etablieren versuchte. Da gibt es den gleichnamigen Konzern und die Vertriebsmarke Thomas Cook. Interessiert den Endkunden nur bedingt. Der bucht Neckermann oder Öger, oder wenn er noch sparsamer sein muss, Bucher oder Air Marin. Fliegen tut er vielleicht mit der Condor, allem Umlackierungs-Wahnsinn zum Trotz. Und wenn er sich ein bisschen mehr leisten konnte und wollte, dann wartete Thomas Cook Reisen auf ihn. Auf den Zusatz „Reisen“ in jeder Erwähnung legte Gisela Sökeland deshalb gesteigerten Wert. Sie wäre ausgeflippt bei einer Schlagzeile, wie aus den letzten Tagen: „Luxuriöse Cookies“.
Nun, die Macherinnen der Neuauflage der Edelmarke sehen es entspannter, wenngleich genauso abgrenzend. Thomas Cook Signature ist der neu gebrandete Premiumveranstalter. Und wer es richtig krachen lässt, findet bei „Finest Selection“ fast schon Airtours-Niveau. Mag man bei Neckermann auch den Volumenmarkt befriedigen, die neuen hochwertigen Kataloge samt Webauftritt in dem Farbspektrum „Café Latte“ sollen Oberursel ein exklusives, emotionales Image einhauchen. Hier fühlt man ich auf Augenhöhe mit der TUI und DERTour. Hier schöpft man das neue Selbstbewußtsein, sich einfach freizuschwimmen aus der Billigheimer-Ecke. (mehr …)

Stefanie_Berk_02

Feiner: Thomas Cook Signature

Reiseradio-Gespräch mit Stefanie Berk

Deutschland ist ein Volk der Urlaubsmacher. Und entgegen der gefühlten Verunsicherung gerade in jüngster Zeit durch die politische Weltlage, den Terrorismus oder wirtschaftliche Bedrängnisse bleibt der Reisemarkt geradezu erstaunlich stabil. Immer so um die 60 Millionen Reisen im preislich ausgewogenen Volumenmarkt werden gezählt. Mal ein Jahr ein kleiner Ausschlag nach unten oder oben. Aber im Prinzip ist der Non-Premium-Markt eine feste Größe, auf die man bauen kann. Innerhalb der Destinationen gibt es zwar starke Verschiebungen, wie gerade, aber gereist wird trotzdem.
Jetzt wird es aber interessant. Oben drauf gibt es noch das Premium-Segment für die etwas besser Verdienenden. (mehr …)

Kirsten-Feld-Tuerkis

Final: Thomas Cook Finest Selection

Reiseradio Gespräch mit Kirsten Feld-Türkis

Stellen Sie sich doch mal vor, Sie leben in einer Welt, wo Geld für Sie keine Rolex spielt, oder die Frage, was die Welt lacostet. Wie würden Sie da Ihren Urlaub buchen? Im Internet? Eher nicht so. Zumindest nicht den Haupturlaub, der leicht fünfstellig kostet. Warum auch? in dieser Liga geht man ins Reisebüro seines Vertrauens. Bei den Besseren gibt es dann sogar ein Separée und gekühlten Schaumwein neben der kompetenten Beratung und dem geduldigen Aufnehmen aller gewünschten Extrawürstchen.
Die Luxus-Reisewelt definiert sich schon lange nicht mehr als Edel-Immobilien-Vermittler, sondern als Traumerfüller. Und wer als Veranstalter auf diesem Markt mitspielen will, braucht nicht nur eine einwandfreie Reputation, sondern auch Fachwissen und aufopfernde Servicebereitschaft. (mehr …)