Touristik Talk

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Hintergrund, Klatsch und Service für Touristik-Profis

Karl Born und der Baywatch-Busen

Manchmal ist es eine Gratwanderung, wenn ich am Sonntag all die Meldungen durchschaue, die ich im Laufe der Woche so gesammelt habe für mein sonntägliches Skype-Gespräch mit Karl Born. Denn eigentlich soll es ja am besten einebittersüße Lästerei werden über die wunderbare Welt des Tourismus. Doch manchmal gibt es auch Ereignisse, da muss man hoffentlich gleich die Kurve bekommen zwischen Schenkelklopfen und ironisch-beobachtender Distanz. Hoffentlich gelingt uns das gleich bei unserer Tour zwischen Baywatch-Baby, Hai-Panik und Flitterwochen-Mord

Karl Born und lavierende Schlawiner

Zum Glück gibt es keinen Mangel an skurrilen touristischen Meldungen im Verlauf der Woche, die allesamt gut sind für eine kleine Lästerei zum Schluss mit Karl Born. Und manchmal sind die Themen auch nur geeignet zum Lospoltern, wie derwilde Streik der überbezahlten spanischen Fluglotsen, die am Wochenende wieder mal tausende von Urlaubern in unerträgliche Geiselhaft genommen haben. Aber auch unfähige Kopiloten, lavierende Schlichter oder schlichte Schlawiner und mit dem Hund wedelnde Veranstalter-Schwänze fordern meinen Lieblingsprofessor immer wieder zu bissigen Bemerkungen heraus

Karl Born allein zu Haus

Karl allein zu Haus. Mein Lieblingsprofessor musste Agadir absagen. Vereiterte Nebenhöhlen, wenn ich das medizinische Bulletin einfach mal verraten darf. Der Doktor war über die Idee, zweimal vier Stunden zu fliegen, not amused. Leider, leider musste er also die hochspannenden Vorträge verpassen. Und seinen eigenen konnte er nicht halten. Aber als kleines Trostpflaster lieferte ich mir mit Dirk Rogl von der FVW ein Twitter-Wettrennen rund um die Bekanntgabe des Wahlergebnisses. Der mittlerweile schon Web 2.0 gestählte Karl war also über Hashtag drv10 (und wenn Sie jetzt nicht wissen, was das ist, dann sollten Sie mal Ihre Zukunftsfähigkeit hinterfragen) bestens informiert über Stimmen und Stimmungen – und deshalb kann ich gleich nach der Musik Skype anwerfen und mit ihm plaudern.

Karl Born geht in die Luft vor Ärger

Bei der Bombe aus dem Jemen hatte man in Köln ziemlich geschlafen. Egal, ob man sich streng nach dem laschen Prozedere für Fracht gehalten hatte oder nicht, es war peinlich für Deutschland. Dafür wurde jetzt eine Attrappe entdeckt. Leider nicht in München unter dem wachsamen Auge bundesdeutscher Sicherheitsexperten, sondern schon auf dem Flughafen von Windhuk. Mediale Aufregung, ein ziemlich ahnungsloser Sicherheitsminister und ein ImageDesaster für eine unschuldige Fluglinie, die nun wider Willen als Synonym dafür gilt, dass der Terror vor Tourismus wieder nicht haltmacht. Wenn das kein Tema für Karl Born und mich ist… Neben anderen Airline Themen natürlich: dem Sitzstreik vonRyanairPassagieren, der richterlichen Schelte an Germanwings und dem merkwürdigen Qualitätsbegriff vonStar Alliance Fluglinien. Das alles ist wirklich zum „in die Luft gehen“

Karl Born und das Porno-Grabbeln

Heute geht es lustvoll an die Wäsche gleich mit meinem Lieblingsprofessor. Erotik pur. Und weil man in Amerika ja mittlerweile alles ungestraft behaupten darf, wenn man ein radikaler Wirrkopf der Tea-Party-Bewegung ist; sogar, dass der gute Obama ein Marxist, Terrorist, Kinderschänder und vogelfreies Objekt ist, reihen wir uns einfach ein in die Basher und behaupten: die Leiterin der US-Heimatschutzbehörde Janet Napolitano war früher Pornodarstellerin, produziert jetzt , so wie Teresa Orlowski Schmuddelkram für die größte Porno-Industrie der Welt, die praktischerweise in Los Angeles sitzt, und hat deshalb ihr Flughafen-Sicherheits-Personal verpflichtet, mittels Nacktscannern und Fummel-Pettings quasi auf der Besetzungscouch im Sicherheitsbereich geeignetes Menschenmaterial für die nächsten Drehs herauszupicken.

Ist natürlich komplett gequirlter Schwachsinn. Aber in Amerika verdient man als Fox-Moderator Millionen, wenn man solchen Unrat tagtäglich über den Äther schickt. Ich mach es sogar für umsonst. Und für den Spaß mit Karl Born.

Karl Born und die Mythen der Marktforschung

Auf dem Deutschen Tourismustag – großes Lob – gab es ein Einführungsreferat, das sich die meisten Deutschland-Touristiker wahrscheinlich nicht hätten leisten können, wenn sie es bezahlen hätten müssen: nämlich die Gebrauchsanleitung, in den Kopf des Kunden zu blicken und ihn entsprechend verführen zu können. Wie das funktionieren soll, werde ich in einer der nächsten Sendungen verraten – im Gespräch mit Dr. Hans Georg Häusel, dem Guru der Marketing-Hirnforschung. Aber auch bei den Programm-PKs der Veranstalter war die segmentierende Marktforschung auf einmal das Topthema. Heute ganz extrem bei der TUI als immer noch konsequentestem Vordenker der Branche. Ist alles toll und auch ziemlich logisch und schlüssig, und versprochen, wir werden es ganz serös sehr bald behandeln als Thema, aber sehen Sie es mir nach… Es juckt einfach zu sehr, dass ich erst mal meinem Lieblingsprofessor Karl Born die Chance geben muss, ein bisschen abzulästern über den Psychologie-Grundkurs für die kleine Expi-Maus 🙂

Karl Born: Fummler in die Frachträume!

Drucker aus dem Jemen für jüdische Einrichtungen in Amerika. Das sind ja auch so die typischen Frachtstücke, die mit Zollerklärung zum Warenaustausch der beiden Länder gehören. Irgendjemand muss es nicht jemenitisch, aber spanisch vorgekommen sein. Zum Glück. Denn sonst – nur durch etwa vermutete Standard-Kontrollen jedes Gepäckstücks – wäre nichts aufgefallen.

Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen. Die Sicherheits-Kasperle-Politiker lassen jede Nagelschere konfiszieren und jedes Duschgel von Standardgröße 125ml, aber beim Fracht-Gepäck zählt offensichtlich beim Ein und Umladen nur die Geschwindigkeit und der Kotau vor den wirtschaftlichen Interessen des Transportgewerbes. Oben stehen die Reisenden in der Schlange, unten gibt es für die Pakete den Fast-Track.

Das ist natürlich ein Thema für meinen Lieblingsprofessor. Aber auch die Auswirkungen des neuen BGH-Urteils sein bestes Produkt betreffend. Schließlich war Karl Born, damals noch als TUI-Vorstand, Erfinder von Rail&Fly. Ein Geschenk für die Urlauber, dass die Reisebranche jetzt viel Geld kosten kann, wenn Herr Grube seine Bahn nicht pünktlich bekommt.

Karl Born hebt ab beim Flugmonitor

Computer sind toll… In ihnen brummen die Datensätze, verknüpfen sich auf geheimnisvolle Art, vergleichen sich miteinander und streben unablässig in Richtung Rankings, die man auf Knopfdruck abrufen kann für neue Erkenntnisse. Manchmal sind diese Erkenntnisse aber auch nur neu für diejenigen, die den Computer bedienen. Und bei vielenInternetReiseportalen und SuchmaschinenBetreiber wird es immer offensichtlicher, dass da Informatikerdahinterstecken, aber keine Touristiker. Die Beziehung zu den Kunden, mit denen sie zu tun haben, hat leicht autistische Züge. Und was sie über ihre Kunden wissen, kommt aus – so der Fachbegriff – nicht teilnehmenden Beobachtungen. Sprich, man schaut nur auf die Klicks, redet aber nicht mit dem Reisenden, dem unbekannten Wesen. Das hindert dieInternetfirmen aber nicht, uns mit immer neuen Studien zu beglücken. Und ich weiß, das wird gleich ein wunderbares Thema für meinen Lieblingsprofessor Karl Born..

Karl Born und die Panik-Profite des Jürgen Marbach

Lästern am Sonntagabend mit Karl Born. Beim ersten Anruf überlegen wir kurz, welche Sau denn gleich durchs Dorf getrieben werden soll. Marokko war logisch der Ausgangspunkt unserer Gedankenspiele. Besser, die DRV Tagung und ihrweihevolles Hochamt zu Bestimmung des neuen Präsidenten. Von daher war es nicht weit zu Jochen Büchy, dem Bahnmanager und aussichtsreichsten Kandidaten. Und weil er von der Bahn kommt, gibt es reflexartig auch gleich was auf die Mütze des Arbeitgebers. Aber da wurde doch auch immer so ein PhantomGegenkandidat genannt… JürgenMarbach. Der will jetzt mit eigentlich doch Reiseabschreckenden Panikversicherungen gegen Terroransachlägeauf Fluggäste Kasse machen, konnte man lesen. Dumm gelaufen, und ein Steilvorlage für unsere Lästerei…

http://www.flightsurance.com/fls/index.html

Karl Born und die Galerie des Lästerns

Ich vermute einfach mal, Sie kennen die Muppet Show. Und da die beiden kauzigen Alten oben auf dem Balkon: Waldorf und Statler? Die haben ja immer was zu meckern… Tja, in den Festsälen des Adlon gibt es auch so eine Galerie... Und da traf ich dann rein zufällig meinen Lieblingsprofessor