Ärztliche Tipps für gesunde Reise
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Reiseradio-Gespräch mit Prof. Dr. Tomas Jelinek
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Ihr Reiseradio heute wirklich mit einem großen Themenspektrum in der Ausgabe 159 von „Was mit Reisen“. Wir kümmern uns zunächst um das Segment der Kinder- und Jugendreisen; sozusagen um die organisierte Einstiegsdroge für die Lust am Unterwegs-sein. Für Touristikprofis nicht gerade ein Traumprodukt. Schließlich sind die finanziellen Spielräume äußerst beschränkt, die selbstbewusste junge Klientel von heute dabei sehr herausfordernd und die Erwartungen und Vorstellungen der Eltern fast grenzenlos. Mehr noch: wenn irgendwas schief läuft, ist das mediale Echo unvermeidlich und kann den ganzen Geschäftsbetrieb in Schieflage bringen.
Dabei stehen alle Organisatoren von solchen Ferienangeboten vor denselben Herausforderungen. Vom Kleinstbetrieb aus dem halbprofessionellen Umfeld, bis zu den Dickschiffen der Branche wie RUF. Da ist man gemeinsam stärker, wenn man sich bei Qualitätskriterien, Ausbildung und Standards zusammenschließt. Das Bündnis heisst Reisenetz und arbeitet grenzüberschreitend. Im Gespräch mit Bernd Seidl, der zum Broterwerb auch noch Geschäftsführer von Young Austria ist, den Erlebnisgästehäusern in Österreich, werden wir gleich erfahren, worauf man achten soll, bevor man sich einem Spezialveranstalter anvertraut, und wie sinnlos es ist, zu glauben, man könne eine Käseglocke über eine Horde pubertierender Jugendlicher stülpen mit hundertprozentiger Kontrolle.
Auch das zweite Thema hat in gewisser Weise etwas mit Jugendlichen unterwegs zu tun. Es geht um Sprachreisen. Genauer gesagt, um die Destination, in die die meisten Sprachreisen gehen; zumindest, wenn es um den Englisch-Unterricht ist. Das ist nämlich schon lange nicht mehr die Südküste Großbritanniens, was ja naheliegend wäre, sondern die Insel Malta. Nicht, weil man dort besseres Englisch sprechen würde, als bei den Muttersprachlern, aber die touristische Industrie sorgt sich eben auch um das Seelenheil ihrer Kunden. Und Malta ist halt vom Wetter doch etwas mehr verwöhnt, und hat strandtechnisch sicher auch die Nase vorn. Warum Malta bei Sprachschülern, auch Erwachsenen, so erfolgreich ist, und was die Insel mit dem geschichtsträchtigen Namen sonst noch bereit hält, darüber unterhalte ich mich gleich mit all meinen zusammengekratzten Schulenglisch-Kenntnissen mit Joseph Galea vom Maltesischen Fremdenverkehrsamt, den ich in Valetta traf.
Und nun machen wir ein wirkliches Kontrastprogramm, obschon das Thema auch in die Rubrik fällt „Reisen bildet“. Es geht um die Destination Iran. Derzeit der stille Geheimtipp bei den Studienreise-Veranstaltern. Studiosus zum Beispiel hat momentan viel mehr Gäste, die das alte Persien kennenlernen wollen, als beispielsweise Ägypten. Das klingt im ersten Moment absurd. Denn für die Zuschauer der Nachrichtensendungen hat das Land, das die Amerikaner immer noch der Achse des Bösen zuordnen, nicht gerade eine beruhigende, gastfreundliche Attitüde. Das was in Ägypten derzeit zur lokalen Unruhe führt, der Widerstand der demokratischen Mittelschicht und der Intellektuellen gegen den Islamismus, ist im Iran schließlich schon im, aus unserer Sicht, mittelalterlichen Endstadium der Bevormundung durch die Religion angekommen. Und trotzdem: auch hier lohnt der zweite Blick. Und die meisten Besucher schwärmen hinterher über ein neues Iranbild mit freundlichen aufgeschlossenen Menschen, das sie vorher nie vermutet hätten. Deshalb heute ein Gespräch mit einem deutschen Kenner des Landes, der viele Jahre dort gelebt hat, und praktischerweise einen Reiseführer über den Iran geschrieben hat: Peter Kerber. Sein Fazit: verglichen mit Indien ist es ein traumhaftes Reiseziel für Frauen, und man könne sogar allein durch das Land kommen. Das macht doch neugierig.
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Reiseradio-Gespräch mit Bernd Seidl, Reisenetz
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Reiseradio-Gespräch mit Joseph Galea
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Reiseradio-Gespräch mit Peter Kerber
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Das Reiseradio hat sich diese Woche mal den sonderbaren Luxus gegönnt, in der eigenen Stadt in einem Hotel zu übernachten. Ich war vor der Eröffnung probeschlafen im 25hours Hotel in Berlin. Noch ein Hotel mehr in Deutschlands wichtigstem Reiseziel; das würde normalerweise untergehen im Grundrauschen der Touristik-PR. Aber die – mittlerweile – Marke 25hours hat für die Hoteliers wegen ihrer Radikalität immer noch ein gewisses Sex-Appeal. Eine durchaus erfolgreiche Mischung aus Wohlfühl-Herberge mit Anspruch, kreativ-schräger Designer-Bude und aufgemotztem Hostel ist bei all der Einheitskost aus der Bettenbranche ziemlich erfrischend. Das Rezept zeigt auch, wie man heute noch seine Nische finden kann. Zwischen den wirklich guten, preiswerten Motel Ones dieser Welt und den unzähligen austauschbaren Vier-Sterne-Adressen, die für Übernachtungsraten zwischen 100 und 200 Euro nur eines sicherstellen: gepflegte Langeweile. Da hilft es auch nicht, mit in der Regel missglückter Kunstauswahl das Mäntelchen Arthouse überzustreifen oder sich wegen einer Philippe-Starck-Lampe im Foyer das Etikett Designhotel zu verleihen.
25hours dagegen ist elitär im positiven Sinn. Neben den üblichen Verdächtigen, die grundsätzlich da absteigen, wo Lifestyle-Blätter einen Hippness-Faktor entdeckt haben, werden auch die Gäste freundlich aufgenommen, die einfach mal nippen wollen am vermeintlich coolen Zeitgeist einer Stadt. Im 25hours wird Hotelkomfort sehr eigenwillig definiert. Aber wer offen ist für ein bisschen „Alice in Wonderland“, der kann lustvollen Übernachtungsspass bekommen. Deshalb zur Eröffnung ein Interview quasi mit dem Camp-Leiter einer Hotel-Location, die sich in Berlin dem Motto verschreibt: Urban Jungle. Was das zu bedeuten hat, erzählt uns gleich Michael Wünsch.
Überhaupt ist diese Ausgabe 158 von „Was mit Reisen“ geprägt vom Thema Hotel. Diese Woche kamen in Berlin hunderte Besitzer, Manager, General Manager oder auch schlicht Direktoren von deutschen Hotels zu einem Kongress zusammen, der alljährlich vom Deutschen Fachverlag und seinem – für dieses Segment – Leitmedium, der „Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung“, kurz AHGZ, veranstaltet wird. Und an einem Abend tanzt der Kongress im Interconti und kürt den Hotelier des Jahres. Das ist eine Auszeichnung, auf die sich der Geehrte wirklich was einbilden kann. Schließlich wird er von den notorisch dezent missgünstigen Branchenkollegen selbst verliehen. Gewonnen hat dieses Jahr Ingo Peters, der General Manager des Vier Jahreszeiten in Hamburg. Ein Haus mit einem mittlerweile wieder hervorragenden Klang. Amüsantes Detail am Rande: Ingo Peters hat nach dem Abitur ebendort seine Karriere als Page begonnen und wurde etliche Auslandsjahre später als Chef zurückgeholt, um den schlingernden Hoteldampfer wieder sicher an der Hamburger Binnenalster zu vertäuen. Peters ist ein Hotelier, wie er im Buche steht und sicher eine Leitfigur für junge Menschen, die heute noch zögern, ob sie sich ihr Berufsleben in der Hotelbranche vorstellen könnten. Seine Philosophie ist bemerkenswert, und seine Ansichten, die er gleich im Reiseradio-Gespräch über Konzept und Karriere vertritt, haben Potential zum Pflichthören für Berufseinsteiger und etwas ausgebrannte Profis.
Drittes Thema in der heutigen Sendung ist der Flugverkehr. Besser gesagt, der Teil davon, der noch auf dem Boden stattfindet. Nämlich auf den Flughäfen. Im subjektiven Empfinden vieler Reisender sind sie schon lange nicht mehr Kathedralen der großen weiten Welt, sondern viel zu häufig Frustorte wegen Verspätungen, Verboten und Verdruss zwischen Check-In, Sicherheits-Terror und Wartehallen-Charme. Das sieht der Flughafenverband ADV naturgemäß ganz anders und verweist nicht ganz falsch auf den Trend zum Gastronomie- und Shoppingerlebnis mit angeschlossener Landebahn. Aber die Probleme, mit denen die Flughafen-Lobbyisten derzeit konfrontiert sind, gehen auch viel tiefer: Auseinandersetzungen mit Anwohnern beim Ausbau, Nachtflugregelungen, Lärmschutz, Wirtschaftlichkeit von Regional-Airports, Abwanderung von Fluggästen durch die Luftverkehrssteuer. Ein ganzes Klagepaket, das die Flughafen-Betreiber bei ihrem traditionellen Neujahrsempfang dem neuen Verkehrsminister Dobrindt Champagner-verpackt unterjubeln wollten. Der lächelte professionell alles weg, sprach von der Notwendigkeit der Mobilität und versprach, sich vehement für alles einzusetzen, sofern es die Kassenlage erlaube.Ein bisschen tiefer ins Detail gehen wir gleich im Gespräch mit Ralph Beisel, dem Hauptgeschäftsführer der ADV.
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Reiseradio-Gespräch mit Ingo Peters
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Reiseradio-Gespräch mit Michael Wünsch