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Nordafrika zum Beispiel hat den Bausteinveranstaltern der REWE das Geschäft nicht schwer gemacht. Kein Wunder: diese Ziele gehören auch nicht zur Kernkompetenz. Eher Japan. Und wenn man Michael Frese zuhört, wie er kopfschüttelnd von Urlaubern berichtet, die ihren Strandurlaub auf Phuket wegen Japan storniert haben, dann ahnt man, dass auch Menschen, die sich teure Reisen leisten können, nicht intelligenter reagieren als ganz herkömmliche Pauschalis. Die Frankfurter Bausteinler haben trotzdem gute Geschäfte gemacht. Dazu gleich mehr in unserem letzten Gespräch aus der Runde der Programm-Präsentationen.
Bei allen Veranstaltern hat seit einigen Jahren ein Segment starke Zuwächse, das früher immer so ein wenig hausintern belächelt wurde, weil es so gar nicht passen wollte zum Image der großen weiten Welt, der man sich professionell verbunden fühlte. Die so genannten erdgebundenen Reisen. Sprich, all das, was man erreicht, ohne sich ins Flugzeug zu setzen. Der Run auf die nahen Ziele ist allerdings Fluch und Segen zugleich für die Veranstalter. Die Klientel neigt zur Kontinuität, wenn es ihnen irgendwo gut gefällt. Übersetzt heißt das, wenn man sich beim Seppelwirt wohlgefühlt hat, kommt so mancher auf die Idee, den nächsten Urlaub ohne zwischengeschalteten Veranstalter zu buchen. Kundenbindung im Bereich der Eigenanreise ist mehr als schwer. Wie es trotzdem funktionieren kann, wird uns gleich einer der Branchen-Experten aus diesem Bereich erläutern: Udo Schröder von Rewe Pauschal.
Bleiben wir bei der erdgebundenen Ostseeküste. Sie ist eine der Boomregionen für den Deutschland-Urlaub. Der Renner im Norden ist die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Wirklich wunderschön. Auch, wenn das Wetter in den letzten Tagen die Begeisterung etwas durchnässte. Trotzdem wird der Naturpark fast totgeliebt von den Urlaubern mit ihren Autos. Und während etwas zweifelhaft Milliarden für einen Bahnhof im Süden vergraben werden, hält die Bahn sich an der Küste vornehm zurück. Dabei würde eine schnelle Bahnanbindung allen helfen. Dazu gleich mehr mit dem Bürgermeister von Ahrenshoop, Hans Götze.
Und noch ein zweites Problem ist greifbar. So toll es die Gäste an der Küste finden, junge Leute für die Jobs im Tourismus muss man suchen. Nicht, weil sie es dort langweilig fänden: sie können sich bei den kleinen Gehältern das Wohnen dort schlicht nicht leisten. Einer der Top-Hoteliers hat das erkannt: Roland Fischer von der Fischerwiege lockt mit Vergünstigungen, die in keinem Tarifvertrag stehen. Im Reiseradio erzählt er gleich, was man heute tun muss, um in solchen Ferienregionen qualifizierten Nachwuchs zu bekommen.
Noch ein Trendthema in den Sommermonaten sind Kultur-Events. Gerade im Klassikbereich. Und da gehen wir in dieser Sendung noch ein wenig nördlicher als zu unseren Musikfestivals im eigenen Land. Mein Kollege Andreas Jacobsen war bei den Opernfestspielen im finnischen Savonlinna, die in diesen Tagen zu Ende gehen. Wettermäßig auch etwas gebeutelt, aber mit ungebrochener Begeisterung der Zuschauer.
Mein Kollege Rolf Nöckel erinnert sich an seine schöne Zeit auf Teneriffa und Karl Born ist bissig, wie wir ihn so lieben. Na ja, der Tourismus-Ausschuss-Vorsitzende Brähmig und die SPD als Traumschiff-Reeder liefern ja auch die steilsten aller Vorlagen. Und einiges andere kommt noch dazu.
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Das Reiseradio ist zurück von der Mecklenburgischen Seenplatte, wo es die letzten Tage viel Wasser von unten und auch von oben gab. Urlaub auf dem Wasser ist ja derzeit eines der Trendthemen in Deutschland. Mecklenburg Vorpommern möchte da ganz vorne mitspielen. Schließlich hat man nicht nur die äußerst erfolgreiche Ostesseküste, sondern mit der Müritz auch noch den größten See Deutschlands zu bieten.
Womit man auf den über 1000 Seen und Flüssen und Kanälen alles so unterwegs sein kann, dazu erfahren Sie einiges im Reiseradio. Oder wussten Sie schon, was ein BunBo ist, oder ein Freecamper oder ein Lütt Hütt? Neue Trendgefährte für Jedermann, also auch die, die keinen Bootsführerschein besitzen, haben wir angetestet. Ziemlich sicher haben sie Potenzial, Urlaubs-Renner der kommenden Jahre zu werden.
Auch, wenn das Wohnen auf dem Wasser ja überwiegend eine leicht rustikal-einfache Note hat – in der Hotellerie kann man heute nur Aufmerksamkeit erregen, wenn das Design und das Konzept für Überraschung sorgen. Eine der vielbeachteten Neueröffnungen im an Hotels wirklich nicht armen Berlin liegt etwas außerhalb an der Spree – zwischen Universal Music und MTV jenseits noch der Oberbaumbrücke. Das Musikhotel nhow. Für die spektakuläre Innenarchitektur zeichnet Karim Rashid verantwortlich. Das Multitalent aus New York, das Designpreise und Awards im Dutzend sammelt, hat mit dem nhow ein kunterbuntes Kinderparadies für Erwachsene geschaffen. Im Reiseradio philosophiert Karim Rashid über die Anforderungen an gelungenes Hoteldesign, und warum er den Gestaltungsbarock amerikanischer Hotelketten so vorgestrig findet.
Mit Karl Born betrachten wir wieder die Skurrilitäten der vergangenen Woche über Berggipfel, die fast zum Verkauf standen, Welterbe-Orte, die von den Chinesen kopiert werden sollen bis hin zu rollenden Fahrkarten-Wohnwägen der Bahn, mit denen man auf dem platten Land so etwas wie das Mobilitäts-Eismännchen spielen möchte…
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Das Reiseradio ist etwas ermattet. Über 40 Grad heute im Schatten, den es hier eh kaum gibt. Wir sind gerade in Dubai. Und bevor Sie jetzt als Touristiker kurz aufschrecken: nein, Sie haben keinen Termin für wieder mal einen neuen Superlativ am Golf verpasst. Es war eher so eine spontane Idee, jetzt, wo Air Berlin nonstop aus Berlin fliegt, und man schon nach etwa 6 Stunden im Wonderland von Scheich Al Maktum landet. Rundherum im Nahen und Mittleren Osten brodelt es – mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen gerade auch in den Länden, bei denen der Tourismus das Einkommen sichert – und Dubai ist wieder mal dabei, nach der Wirtschaftskrise den Phönix aus der Asche zu performen. Trotz Nebensaison. Es brummt hier, Hotels nahezu ausgebucht, und der alte Spruch gilt umso mehr: Dubai ist für Deutschland im Winterhalbjahr die naheste sichere und Sonnensichere Destination. Auch für Familien. Und deshalb gleich ein Gespräch mit dem Manager Kyp Charalambous. Er arbeitet im – immer noch – Signatur-Hotel des Golfstaats: im Atlantis-Komplex auf der Jumeirah Palme.
Wenn man in der so genannten Altstadt von Dubai das historische Museum besucht, dann mag man es angesichts des Overkills an Wolkenkratzern kaum glauben, dass noch vor 50 Jahren neben den Beduinenzelten nur ein paar ziemlich schäbige Fischerhütten am Creek standen. Damals hätte noch niemand auch nur im entferntesten gedacht, dass sich an gleicher Stelle einmal die modernste Metropole des Mittleren Ostens ausbreiten würde. Städtebaulich gesehen, wahrscheinlich sogar eine der modernsten Metropolen der Welt. Und wenn es damals schon die CBI des Niederländischen Außenministeriums gegeben hätte – eine Art Task Force mit Experten, die Entwicklungsländern Tipps und Hilfe geben, wie sie ihr Land bei uns in Europa optimal präsentieren und vermarkten können – dann wäre es zumindest denkbar gewesen, dass ein Mann, so, wie Wolfgang Coym, sich in eines der Beduinenzelte gehockt hätte, um den Scheichs Nachhilfe-Unterricht zu geben, wie man das Land präsentieren sollte, um touristisch wie aus 1001 Nacht zu wirken. Es hat, der Petrodollars sei Dank, auch so geklappt. Und Wolfgang Coym sitzt weiter nicht bei Scheichs, sondern armen Schluckern. Sie wollen alle ein Stückchen abhaben vom touristischen Kuchen, wissen aber nicht wie. Im Reiseradio erzählt der Urlaubsberater, worauf es ankommt.
Es ist schon Ironie, dass ausgerechnet ein Land wie die Vereinigten Arabischen Emirate, das geradezu prädestiniert wäre für die erneuerbare Sonnenenergie, auf einem riesigen Erdöl-See sitzt und deshalb für das Energie-Sparen in der Regel nur ein leichtes Lächeln übrig hat. Ja, es gab hier auch mal einen Preis für „Grünen Tourismus“, aber eine Zweitauflage befindet sich mangels Masse erst mal in der Warteschleife. Und so werden in der Wüste weiter die offenen Wartehäuschen der Bushaltestellen gekühlt, die riesigen Golfplätze besprenkelt, und die Fontänen und Pools der Wasserparks und Hotelresorts gaukeln paradiesische Oasen-Wollust vor.
Wenn also Martin Frey, ein Journalisten-Kollege mit Fachgebiet „Erneuerbare Energien“ den Auftrag bekommen hätte, einen Reiseführer zu schreiben für Touren zu den interessantesten Energieprojekten am Golf, dann wäre wahrscheinlich nur eine hauchdünne Broschüre herausgekommen. Aber er durfte sich am Musterland Deutschland austoben – für einen neuen Baedeker, der an Stelle von Kirchen, Klöstern und Kodak-Moments Solaranlagen, Windparks und Wärmepumpen-Attraktionen auflistet. Auch eine Art von Tourismus, sich so etwas anschauen zu wollen. Martin Frey ist vom Erfolg des Bändchens überzeugt – und deshalb unterhielt ich mich mit ihm.
Und dann haben wir noch – auch irgendwie passend zum Ort Dubai – das Gespräch mit Louis Palmer, der mit seinem Solarmobil einmal um die Welt kurvte, Rolf Nöckel denkt wehmütig an seine alte mechanische Kamera, und was er mit ihr auf seinen Reisen so alles erlebte, und zusammen mit meinem Lieblingsprofessor Karl Born versuche ich wieder, die touristische Woche zu vertiefen, die einen angesichts des immer vermeldeten Buchungsbooms doch einigermaßen ratlos zurückließ, warum die Wirtschaftszahlen der meisten Veranstalter so unendlich mau sind.
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Warum muss man sich jetzt aufregen über die Dänen, die noch vor den Ferien an den Grenzen wieder Kontrollettis postieren wollen? Warum ist Strandliegen-Besitzer zu sein in Italien ein Traumjob, wenn man die richtigen Leute in der Politik kennt? Warum gibt es erst jetzt Knöllchen fürs Ballermann-Grölen? Warum gibt es in diesen Tagen so viele touristische Verlierer? Ägypten, Air Berlin, TUI, Thomas Cook….? Und das, wo es doch dem Tourismus wieder so gut geht… Das bedarf professoraler Antworten und ein Skype Gespräch mit Karl Born.
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Diese Sendung wird weitgehend wellnessig-entspannt mit Sehnsuchtszielen oder Geheimtipps. Kleines Durchschnaufen, nachdem es in den letzten Wochen doch so viele Trends und Zahlen und Tourismus-Politik gab.
Zunächst entführe ich Sie nach Ungarn, Westungarn… Und jetzt kommt Ihnen vielleicht ein Bild ins Auge, das vor einem guten Monat durch die Medien ging: eine rote, fette, eklige Giftbrühe aus einem Aluminiumwerk. Und ausgerechnet dahin führt der erste Geheimtipp. Eben drum. Weil man dazu neigt, gerade als Touristiker, schnell aus dem fokussierten Unglück auf das Ganze zu schließen und eine touristische Region erst mal für tot zu erklären. Das ist sie mitnichten. Westungarn ist eine Reise wert. Im Gespräch mit dem Hotelier Alfred Hackl aus Bad Sárvár wird auch schnell deutlich, warum.
Übernächste Woche findet die deutsche Reisewelt tourismuspolitisch in Marokko statt. Beim DRV-Verbandstag, auf dem auch der neue Präsident gewählt wird. Die Bühne steht in Agadir. Wir hatten im Reiseradio ja schon darüber berichtet. Auch über die Frage, warum ausgerechnet Agadir, das ja ein wenig aus der Mode gekommen ist bei deutschen Touristen. Nach dieser Sendung wird sich das so mancher noch intensiver fragen. Denn heute stellen wir Ihnen das Ziel Saidia in Marokko vor, das sicher die wenigsten kennen, aber das unheimliches Potential hat und von Thomas Cook ziemlich exklusiv angeboten wird ab dem nächsten Jahr. Der zuständige Produktmanager Robert Ostermaier klärt auf, was die Touristen dort erwarten dürfen.
Und wenn man schon eine Sendung über Traumziele macht, dann muss es auch ein wenig exotisch werden. Versprochen. Wird es. Wir berichten über Bhutan. Ganz weit weg. Richtung Himalaya und dann immer nach oben. In Bhutan, ausgerechnet da, haben sich exklusive Aman-Resorts etabliert, die den so genannten Aman-Junkies ein neuesAbenteuer bieten wollen, was kaum ein Tourist vorher erleben konnte.
Ein ganz nahes Abenteuer ist Thema meiner Skype-Konferenz mit Karl Born am Schluss der Sendung…. Körpernah sozusagen. Es geht ums Grabbeln im Intimbereich und ums Krabbeln unter der Decke. Zumindest letzteres ist nicht gerade lustfördernd, aber unsere Lästerei hoffentlich schon.
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Heute geht es lustvoll an die Wäsche gleich mit meinem Lieblingsprofessor. Erotik pur. Und weil man in Amerika ja mittlerweile alles ungestraft behaupten darf, wenn man ein radikaler Wirrkopf der Tea-Party-Bewegung ist; sogar, dass der gute Obama ein Marxist, Terrorist, Kinderschänder und vogelfreies Objekt ist, reihen wir uns einfach ein in die Basher und behaupten: die Leiterin der US-Heimatschutzbehörde Janet Napolitano war früher Pornodarstellerin, produziert jetzt , so wie Teresa Orlowski Schmuddelkram für die größte Porno-Industrie der Welt, die praktischerweise in Los Angeles sitzt, und hat deshalb ihr Flughafen-Sicherheits-Personal verpflichtet, mittels Nacktscannern und Fummel-Pettings quasi auf der Besetzungscouch im Sicherheitsbereich geeignetes Menschenmaterial für die nächsten Drehs herauszupicken.
Ist natürlich komplett gequirlter Schwachsinn. Aber in Amerika verdient man als Fox-Moderator Millionen, wenn man solchen Unrat tagtäglich über den Äther schickt. Ich mach es sogar für umsonst. Und für den Spaß mit Karl Born.
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Für einen Tourismusminister, selbst wenn er nur ein stellvertretender ist, muss es sich anfühlen, wie ein Gang nach Canossa, wenn er im Ausland einzugestehen hat, dass nicht alles gut ist , was die heimische Urlaubsindustrie so fabriziert. In dieser undankbaren Rolle befindet sich gerade Georgios Nikitiadis. Griechenlands Image ist nicht gerade prickelnd zur Zeit. Da braucht es ministerieller Beschwichtigungsversuche. Aber wahrscheinlich sind die Rabatte, die auf einmal purzeln, viel hilfreicher.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Die Reiseapotheke möchte der Vater des Malaisefreien Urlaubs sein. Aber nur dann ist sie es auch, wenn das Richtige eingepackt wird. Unser Mediziner Dr. Tomas Jelinek gibt Rat – und warnt gleichzeitig vor der vermeintlichen Schnäppchenjagd nach Heilmitteln im Ausland. Nicht überall, wo Medizin draufsteht, ist nämlich auch Medizin drin.
Vieles im spektakulären Kameha Grand Hotel an den Ufern des Rheins bei Bonn wirkt, als wäre Designer Marcel Wanders auf Extasy gewesen oder hätte mit den Investoren wenigstens ein Tütchen geraucht bei der Planung. Manche finden es grandios, manche auch nur spleenig. Kalt lässt das jetzt schon zum „Hotel des Jahres 2011“ gewählte niemanden. Die Eröffnung war ein Computer-Chaos, aber mittlerweile hat man gelernt, die vollautomatisierte Hotel-Bühne zu bespielen. Ein Interview mit dem Zirkusdirektor Karsten Rath.
Eher um Campingzelte kümmert sich mein Kollege Rüdiger Edelmann. Denn die sollen nach Meinung des DTV wieder Trend werden. Genauso wie Caravanurlaub oder der Wohnwagen mit Grill. My Rolling Holiday Home is my Castle? Zurück in die 50er?
Dort wähnte der Foto-Fachverkäufer auch die Geburtsstunde der Kamera meines Kollegen Rolf Nöckel, bevor er sie der Entsorgung anheim stellen wollte. Ein herzzerreißender Abgesang auf ein „Schätzken“
Wie hundertausende andere, hat auch unser Professor Born zufällig den sexistischen Werbespot einer russischen Billig-Airline auf You Tube angeschaut, in dem, nun ja, ein Flugzeug gewaschen wird. Angesichts der natürlich nur vermuteten sexuellen Orientierung vieler Tourismus-Mitarbeiter wundern wir uns über die Klickrate – aber dann auch über so manch anderes in der Welt des Fliegens
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Wie man sich bettet, so liegt man. Aber wie möchten sich die Urlauber morgen betten? Es gibt eine Renaissance derFerienwohnung und des Hauses. Nicht nur bei denen, die Mutti aus Kostengründen kochen lassen, sondern auch aus Gründen des Komforts und der Individualität. Davon profitieren Anbieter wie Wolters Reisen. Geschäftsführer ThiesRheinsberg über die Lust am selbstbestimmten Tagesablauf im Domizil auf Zeit und die Unlust der Reisebüros, dieses Produkt aktiv zu verkaufen.
Die neue Sinnlichkeit in der Veranstalter-Hotellerie wird gerade mit Marken wie Sentido oder Sensimar aufgeladen. Nicht nur, weil man seinen Gästen etwas Gutes tun möchte bei Thomas Cook und TUI. Es geht um Exklusivität und Unterscheidbarkeit. Und es geht um die Befriedigung immer enger werdender Zielgruppenbedürfnisse. Für die Veranstalter ist es Last und Chance zugleich. Darüber spreche ich mit Dr. Ingo Burmester, dem Direktor Mittel- und Fernstrecke bei der TUI.
Secure Flight heißt die neue Sicherheitsmaßnahme der Amerikaner, um bei Flügen in die USA noch früher Zugriff auf die Passagierdaten zu haben. Im Zuge all der Hürden, die eh schon den Trip über den Atlantik mit Reiseunlust aufladen , eher eine Petitesse, aber eine mit schlechter psychologischer Wirkung. Einreisegebühren, Alimentierung der Tourismuswerbung, Offenlegung intimster Daten und immer weitere Durchleuchtungen senden nicht gerade einen Willkommensgruß an potentielle Urlauber.
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Alles, was mit Hotel zu tun hat, ist unser Schwerpunkt heute. Da geht es um die 12 Prozent Steuervorteil, und ob der Hotel-Gast davon überhaupt etwas mit bekommt. Der oberste Hotellobbyist Fritz Dreesen steht Rede und Antwort. Das beste deutsche Kuschel- und Wellnesshotel soll an der Ostseeküste sein – in Travemünde. Ich sprach mit Konsul Horst Rahe über sein Erfolgskonzept für die A-rosa Resorts. Am Wegesrand getroffen den prominenten deutschen Literaturkritiker Prof. Hellmuth Karasek – mit äußerst vergnüglichen Erkenntnissen eines „wohl riechenden älteren Herrn“. Alles drin, alles dran, so werben die All Inklusive Hotels. Aber leider bleiben sie häufig hinter den Erwartungen zurück. Clever Reisen hat’s getestet. Erleben Sie im Reiseradio Udo Lindenberg als Kapitän auf dem Rockliner. Uwe Bahn meldet sich von Bord des schwimmenden Hotels der TUI, das in den letzten Tagen immer eine Handbreit Likör untern Kiel hatte. Die ultimative Finanzhilfe für Griechenland und seine Hoteliers und überhaupt alle – wer, wenn nicht Karl Born kennt die Lösung aller Lösungen…? Bestechend einfach, und wieder mal klar, dass noch niemand drauf gekommen ist…