Touristik Talk

Wasmitreisen - Das erste Reiseradio für Profis im Internet

Touristik Talk

Hintergrund, Klatsch und Service für Touristik-Profis

Reiseradio 065 – Witziges Wohnen auf dem Wasser – Trendurlaub auf den Seen rund um die Müritz / Amorphes Hotel im Farbenrausch – das neue nhow in Berlin / Shooting-Star im Hoteldesign: Karim Rashid aus New York

Das Reiseradio ist zurück von der Mecklenburgischen Seenplatte, wo es die letzten Tage viel Wasser von unten und auch von oben gab. Urlaub auf dem Wasser ist ja derzeit eines der Trendthemen in Deutschland. Mecklenburg Vorpommern möchte da ganz vorne mitspielen. Schließlich hat man nicht nur die äußerst erfolgreiche Ostesseküste, sondern mit der Müritz auch noch den größten See Deutschlands zu bieten.

Womit man auf den über 1000 Seen und Flüssen und Kanälen alles so unterwegs sein kann, dazu erfahren Sie einiges im Reiseradio. Oder wussten Sie schon, was ein BunBo ist, oder ein Freecamper oder ein Lütt Hütt? Neue Trendgefährte für Jedermann, also auch die, die keinen Bootsführerschein besitzen, haben wir angetestet. Ziemlich sicher haben sie Potenzial, Urlaubs-Renner der kommenden Jahre zu werden.

Auch, wenn das Wohnen auf dem Wasser ja überwiegend eine leicht rustikal-einfache Note hat – in der Hotellerie kann man heute nur Aufmerksamkeit erregen, wenn das Design und das Konzept für Überraschung sorgen. Eine der vielbeachteten Neueröffnungen im an Hotels wirklich nicht armen Berlin liegt etwas außerhalb an der Spree – zwischen Universal Music und MTV jenseits noch der Oberbaumbrücke. Das Musikhotel nhow. Für die spektakuläre Innenarchitektur zeichnet Karim Rashid verantwortlich. Das Multitalent aus New York, das Designpreise und Awards im Dutzend sammelt, hat mit dem nhow ein kunterbuntes Kinderparadies für Erwachsene geschaffen. Im Reiseradio philosophiert Karim Rashid über die Anforderungen an gelungenes Hoteldesign, und warum er den Gestaltungsbarock amerikanischer Hotelketten so vorgestrig findet.

Mit Karl Born betrachten wir wieder die Skurrilitäten der vergangenen Woche über Berggipfel, die fast zum Verkauf standen, Welterbe-Orte, die von den Chinesen kopiert werden sollen bis hin zu rollenden Fahrkarten-Wohnwägen der Bahn, mit denen man auf dem platten Land so etwas wie das Mobilitäts-Eismännchen spielen möchte…

Karl Born und das Abstellgleis

Warum darf man keinen Schotterstein-Berggipfel für viel Geld verscherbeln, ohne die Ehre einer Nation zu besudeln? Warum könnten sich die Pleite-Griechen sich noch nicht mal gewinnbringend von manchen ihrer Inseln trennen, weil kein Interessent da wäre? Warum ist es gut, wenn die Chinesen lieber berühmte Orte auf der ganzen Welt kopieren und daheim nachbasteln? Warum heißt Grube jetzt schon wieder Mehdorn? Warum kauft die von den Bürgern so ungeliebte Bahn für über eine Milliarde neue Züge, die nun auf dem Abstellgleis stehen? Und warum will man im wilden Osten jetzt Bahntickets aus dem Eismännchen-Wohnwagen verkaufen? Die touristische Welt ist jede Woche voller Absurditäten, so dass Karl Born und mir die Themen zum Glück nie ausgehen werden.

Reiseradio 053 – Reisetrends 2011 / Olympia schauen mit Traumschiff oder Schlafbus / Wie finden Polen das Urlaubsland Deutschland? / Kino über den Wolken: die Condor rüstet auf / Dublin am St. Patricks-Day: der grüne Selbstversuch

Erkenntnisgewinne von der ITB sind wieder Hauptbestandteile des Reiseradios. Noch einmal zusammengefasst die Trends des Reisesommers – vorgetragen aus berufenem Munde – von Petra Hedorfer bis Jürgen Büchy.

Und wer war dieses Jahr Partnerland der ITB? Richtig: Polen. Die machen das nicht altruistisch, sondern erhoffen sich einen Boom für unseren Nachbarn als Urlaubsland. Wir haben auf der ITB die Frage nun anders gestellt: was empfinden die Polen, wenn sie an Deutschland als Ferienort denken? Prädestiniert für solcherart Befindlichkeiten ist der deutsche Kabarettist und Schauspieler Steffen Möller, der in Polen lebt und dort ein TV-Star ist.

Olympia wirft schon wieder seine Schatten voraus. 2012 in London. Da freut sich vor allem DERTour. Denn London ist erstens nicht zu weit entfernt, das fördert die sportlich-ambitionierte Reiselust, und begünstigt zweitens sogar Olympiareisen, bei denen man noch nicht mal eine Übernachtung benötigt im Hotel. Auf der ITB verriet Tom Rostek für den exklusiven Ticketagenten DER seine Reisepläne. Selbst das olympische Schlafen auf einem Traum von einem Schiff wird möglich sein.

Wenn es etwas gibt, über das sich Flugpassagiere ereifern können, dann ist das – neben der Legehennen-Haltung in den Airlines – das mangelhafte Unterhaltungsprogramm an Bord. Gerade die deutschen Airlines schneiden hier nur allenfalls im Mittelfeld ab. Das könnte sich bald ändern: die Condor bekommt ab Sommer das neueste Entertainment-System installiert, das es heutzutage über den Wolken gibt. Pikanterweise gebaut von der Lufthansa Systems. Der Apfel fällt eben manchmal doch etwas abseits des Stammes runter.

Wie schon gesagt: Mein Trip nach Dublin zum Nationalfeiertag hat Spuren hinterlassen im Reiseradio: Warum die Iren immer mit so komischen grünen Hüten herumlaufen und wieso das Bier-ähnliche Getränk Guinness seine medizin-ähnliche Farbe hat, das alles wurde im Selbstversuch ohne Furcht und Tadel herausgefunden für Sie.

Heute auch wieder im Einsatz bei mir – mein kränkelnder Lieblingsprofessor. Über grotesk hohe Flugpreise aus Japan heraus unterhalten wir uns genauso, wie über immer häufiger dem Alkohol zugeneigte Piloten und manchmal ausflippendes Bodenpersonal bei den Airlines.

 

Traumschiff-Kojen für Olympia

Tom Rosteck als Herr der Ringe
Der Fußball in Südafrika war für die Reiseveranstalter ein mittelschweres Desaster. Das soll es bei Olympia 2012 in London nicht mehr geben. Der offizielle Alleinvertreibende für die Eintrittskarten, das DERTour in Frankfurt, hat sich deshalb ein paar Kreativtage verordnet und kam auf der ITB schon mal mit Reisetouren aus der olympischen Versuchsküche an die Fachöffentlichkeit. Man kann vom Captain’s Dinner bis zum rollenden Ring-Trip so ziemlich alles darstellen für den Sportbegeisterten, verrät Tom Rostek im Gespräch.

Reiseradio 052 – ITB Nachlese: Revolution! Welche Revolution…? Billig soll Buchungen beflügeln / Frese: dieses Jahr wird es kein Last Minute geben / Reiseanalyse: Urlauber finden Ägypten austauschbar / Bayerns Wirtschaftsminister Zeil: der Löwe brüllt als Platzhirsch / Die Airline-Spucktüte als Sammlerobjekt

ITB-Nachlese: Japan sickerte erst im Verlauf des Freitags langsam ins Bewusstsein. Und dann waren die Touristikprofis schon weg und überließen das Feld den Prospekte-Verteilern für das Publikums-Wochenende. Hauptthema an den Fachbesuchertagen auf der Messe unter dem Berliner Funkturm war die arabische Welt danach. Mit Skurrilitäten wie dem libyschen Stand, der latenten Verunsicherung auf allen Spielflächen Nordafrikas und des Nahen Ostens und dem extremen Bemühen von Tunesien und vor allem Ägypten, wieder business as usual zu demonstrieren.

Die Ägypter haben noch einmal bestätigt, Partnerland der ITB für 2012 zu sein, auf vielen Foren beschworen eingeflogene Touristiker die Sicherheit in den beiden Ländern, und die Veranstalter wirkten doch entspannt, dass sich der effektive wirtschaftliche Schaden der Jasmin Revolution für sie in Grenzen hielt. Dazu auch unser Topthema mit Sören Hartmann von ITS und Co, die Marktführer in Tunesien sind. Auch Michael Frese, der Chef der REWE-Bausteingruppe, äußert sich zu den ruinösen Kampfpreisen, mit denen sich die Länder gerade wieder zurückmelden und den optimistischen Erwartungen, die die Branche für dieses Reisejahr 2011 hegt und pflegt.

Ein bisschen Schuld spüren die großen Veranstalter schon, dass sie vielleicht etwas blauäugig mit den alten Regimes und ihren Günstlingen zusammengearbeitet haben, aber viel stärker und unabhängiger legt natürlich Heinz Fuchs von Tourism Watch den Finger in die Wunden des neuen, alten Ägypten-Tourismus.

Da möchte zumindest Peter-Mario Kubsch von Studiosus, der dieses Jahr nur noch mit wenigen hundert Reisenden in dieser Region rechnen kann, den Diplomaten geben, und den extremen Achterbahnkurs, den Ägypten den Veranstaltern in den letzten Jahrzehnten zumutete, mit der überwältigenden Gastfreundschaft entschuldigen, die Urlauber dort erfahren.

Dumm nur, dass „die“ Urlauber, also eben nicht die von Studiosus und Co, das Badeziel Ägypten für absolut austauschbar halten. Das hat die neue Reiseanalyse ergeben. Faktor 9,5 – also fast zehn andere Länder fallen Urlaubern ein, bei denen sie das gleiche Angebot vermuten – und das ist ein unrühmlicher Spitzenwert. Gefolgt von – ausgerechnet – Tunesien. Näheres erläutert im Reiseradio Professor Martin Lohmann von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen.

Wie gut, dass die Reiseanalyse sich auch intensiv Deutschland, der Deutschen liebsten Urlaubsziel, widmet. Tendenz zu den Rändern. Und deshalb, weil Bayern ja auch so eine – äußerst erfolgreiche – Randlage hat, ist der Wirtschaftsminister Martin Zeil extrem entzückt. Und auch über die geplanten sportlichen Großveranstaltungen, die den Tourismus erheblich fördern würden. Meint er im Gespräch.

„Darf ich dir meine Briefmarken-Sammlung zeigen…?“ Das ist total Sixties und hört sich heute irgendwie unangenehm schmierig und mit einem Hauch von Pädophilie an. Wenn mein Gesprächspartner seine Sammlung zeigen möchte, dürfte er bei sensiblen Gemütern auch eher ein schummriges Gefühl auslösen… Gerd Otto-Rieke sammelt nämlich Spucktüten aus Airlines. Zum Glück nur leere. Dafür erfahren wir extrem Spannendes aus der Welt der Tütologie.

Na ja, und raten Sie mal, wen ich auf der ITB getroffen habe? Ja klar, meinen Lieblingsprofessor. Und dann haben wir schnell ein Gespräch geführt über Irrungen und Ehrungen und Ehrgeiz auf diesem Parkett der touristischen Eitelkeiten.

Reiseradio 038 – Terrorwarnung bremst die Reiselust? / Michael Frese erzielt 2 Prozent Rendite für DERTour dank Fernzielen und Baustein / Die magischen Verführer: Dr. Hans-Georg Häusel über emotionales Marketing / Die TUI und ihre Zielgruppen: Betty Gebauers strategische Marktforschung / Karl Born geht in die Luft vor Ärger

Immer noch ist man ziemlich fassungslos über die Nachrichtenlage zur angeblichen Bombe und letztendlich von einer Omain höchstgeheimdienstlichem Auftrag gebastelter Attrappe für einen Airberlin-Flug ex Namibia…Kommunikationsmäßig war das wohl der Super Gau in einer ohnehin schon von der Politik und den Medien hochgeheizten Sicherheits-Hysterie. Ein zuständiger Minister Thomas de Maizière, der zugeben muss, so wenig zu wissen, das muss man sich leider auf der Zunge zergehen lassen… (OT ab 01:15)

Sie ahnen es schon, liebe Reiseradio-Hörer, das wird natürlich ein Thema für die Bissigen Bemerkungen am Schluss der Sendung mit Karl Born. Und auch gleich im Gespräch mit DERTour Chef Michael Frese werden wir uns natürlich darüber unterhalten, ob die Bedrohungslage, die angeblich so konkret ist, vielleicht doch durchschlägt auf die beginnendeReiselust der Deutschen.

Natürlich hat auch Michael Frese nur gute Zahlen zu berichten für seine Frankfurter Truppe im REWE Konzern. Einezweiprozentige Rendite bei gut fünfprozentigem Wachstum, damit würde der Manager wieder mal zur Spitzengruppe der Veranstalterriege zählen. Bausteinerfolg rund ums Mittelmeer, der Run auf die Fernstrecke und dieLust am Luxus haben die guten Zahlen ermöglicht.

Jahrelang dachten viele in der Reiseindustrie, es reicht die schräge Palme über dem pudrigen Sand, und schon werden Reisen gebucht. Und wer nicht so weit weg will, der bekommt wahlweise eine knuffelige Kuh auf der saftigen Almwiese oderEimer und Schäufelchen am Ostseestrand als Eyecatcher für die Reiselust. Alles nicht ganz falsch im Prinzip, aber mit durchdachtem Marketing hat das noch nicht viel zu tun. Im Vergleich zu den Konsumgütern ist das Verkaufen von Urlaub immer noch ziemlich simpel gestrickt. Man könnte auch sagen, strunzlangweilig. Dabei gibt es genug geheimeVerführer für fast jedes touristische Produkt. Einer der Gurus auf diesem Gebiet ist Dr. Hans-Georg Häusel von derBeratungsgruppe Nymphenburg. Er kümmert sich sonst um die ganz großen Fälle, wie man zum Beispiel ein dämliches Waschmittel millionenfach besser verkauft, indem man das Gehirn des Konsumente manipuliert. Ob dieMacht des Unterbewussten auch für die Reiseindustrie taugt, darüber unterhielt ich mich mit ihm für unser Topthema heute.

Die TUI hat es schon umgesetzt und leistet sich eine strategische Marktforschung. Und bei denen ist der Urlauber, das unbekannte Wesen, unter einer großen Lupe. Er wird analysiert, segmentiert und zielgruppengerecht hofiert. Ratter, ratter, ratter, und schon fällt der richtige Hotelvorschlag ins Körbchen der Expedientin. Ob der gläserne Tourist wirklich die besten Veranstalter-Produkte bekommen kann, darüber unterhielt ich mich mit Betty Gebauer. Eine Reise auf die dunkle Seite der Verführung.

Reiseradio 021 – Peter Fankhauser und die Baklava-Connection / Michael Tenzer und die Lust am breiten Luxus / Michael Frese und die Last der Fußball-WM / Professor Born und die Hitze bei der Deutschen Bahn

Alle hatten dichtgehalten wegen der Börse. Montagfrüh platzte die Bombe: Öger geht zu Thomas Cook. Die Türkei als Ziel wird immer wichtiger für Oberursel. Am Ende wurden die Verhandlungen sehr persönlich. Ob nun mit Tee und Baklava, das wollte Peter Fankhauser zwar nicht ausdrücklich bestätigen, aber man konnte erfühlen, dass es nicht nur um nackte Zahlen ging.

Die Zahlen müssen zwar stimmen, aber Cheftouristiker Michael Tenzer darf wieder ein wenig spielen mit der Ware Urlaub. Thomas Cook Reisen wird bewusst breiter aufgestellt und demokratisiert im Hause das Luxus-Label. Frage ist, wie die künftige Abgrenzung zur Butter-und-Brot-Marke Neckermann geführt wird.

Kleine, feine Bauklötzchen für die Urlaubsreise – so verdient DERTour seit Jahren überdurchschnittlich gut in der Branche. Diesen Sommer gab es durch die WM-Müdigkeit der Fans einen leichten Dämpfer im angestammten Geschäft der Event-Reisen, aber das machte augenscheinlich nichts aus beim Sammeln von Marktanteilen. Michael Frese schaut lieber nach vorn – mit dem IPad in der Hand. Da drauf sind nämlich jetzt alle Kataloge. Ein gewichtiges Argument für eine neue Zeitrechnung.

Karl Born ist pessimistisch, ob die Bahn sich ändern wird in der nächsten Zeit. Mehdorn und seine Kumpane haben das Unternehmen so ruinös ausgebeutet für den Börsengang, dass die Service-Orientiertheit angesichts all derWartungs-Baustellen noch lange auf der Strecke bleiben wird. Neues Denken ist angesagt im Bundesunternehmen – auch wenn es bei der Hitze schwerfällt.

Reiseradio 012 – Pow Wow Orlando: Ölpest und Tourismus / Radfahren als Megatrend? / Interviews mit DTV-Präsident Meyer und MdEP Michael Cramer / Intersky piekst die Großen / Karl Born und der Security-Schuh

Ab heute wird in Orlando beim Pow Wow der USA-Urlaub eingekauft. Ölpest, Dollarkurs und Sicherheits-Kontroversen überschatten die Reisemesse. Rüdiger Edelmann ist vor Ort. Neben dem Wandern wird auch das Radfahren zumTourismus-Trend der kommenden Jahre ausgerufen. Zu Recht? Das Projekt Fernweg D3 ist eine politische Kopfgeburt. Jetzt schaut man, ob die Radler die Strecke auch annehmen – und wenn ja, wie und wo. Dazu DTV-Präsident Reinhard Meyer. Ganz in die Genussecke will DERTour mit seinem Radprogramm. Kleine Gruppen, Reiseleitung, viel Erlebnis, ohne Gepäck. Sabine Gerhard erläutert. Der Europa-Parlamentarier von den Grünen, Michael Cramer, will mal wieder die Mobilität einschränken. Hört sich revoluzzerhaft an, aber es ist eher ein Plädoyer gegen den so normal angesehenen Flugurlaub und für die Radtour – wenn die Deutsche Bahn nur mitziehen würde…Vom Verzicht aufs Fliegen mag er naturgemäß gar nichts hören: Claus Bernatzik der Chef der Fluglinie Intersky. Er ist froh, dass er sich als kleiner Regionaler eine Nische geschaffen hat und genießt die Rolle David gegen Goliath. Ein Schuh mit orthopädischer Einlage, schwatzende Russen oder Massage-Sohlen führen zu Alarmen – im Flugverkehr grenzt die Sicherheit mittlerweile an Hysterie. Gedanken mit Karl Born über die Menschenwürde, die auf der Strecke bleibt.

Reiseradio 007 – Botox im Urlaub – Gesundheitstrends, Eintrittsgeld in die USA, Karl Born, das Wetter und die Meteorolgen

Die Kur ist tot, es lebe die Kur? Allerdings unter neuem Namen und in attraktiver Verpackung. Gesundheit ist dasTrendthema im Tourismus und etabliert sich als Fortführung der Wellness mit größerer Professionalität. Mit Botox und minimal-invasiven Eingriffen will die TUI ihr Vital-Angebot abrunden; DERTour setzt auf Präventionsprogramme mit Dr. Holiday und der Chance auf Krankenkassen-Zuschuss. Wir sprechen im Topthema mit Mehdi Langanke von der TUI und Dr Holiday Geschäftsführerin Claudia Staedele. Dazu Meldungen, Skurrilitäten, Infos zum Tourism Promotion Act der USA und Nachdenken mit Karl Born über schlechtes Wetter im Tourismus und die Verantwortung der Meteorologen.

Reiseradio 005 – Last-Minute, Tourismus in Ostdeutschland, Rad-Reisen, Ernst Burgbacher, Prof. Born und der Bahn-Stützstrumpf

Der Tourist, das mysteriöse Wesen – wird er dieses Jahr wieder den Urlaub Last Minute buchen? L’tur Chef Karlheinz Kögel hätte nichts dagegen. Oder in Deutschland bleiben? Das würde Staatssekretär Ernst Burgbacher freuen. Bis auf die Küste dann allerdings eher nicht im Osten. Da gibt es noch Herausforderungen, weiß Brandenburgs oberster Tourismus-Werber Dieter Hütte. Ist er Fernreisender oder eher Radler? Wir analysieren und fragen nach. Und treffen in der Bahn den Stützstrumpf des Grauens.