AIDA Kiss mit Innovationspreis
Subscribe: iTunes | Android | RSS
Der BTW Innovationspreis für das Konzept der AIDA-Kussmund-Flotte. Endlich mal ein guter Grund für ein Gespräch, findet Kommunikationschef Hansjörg Kunze
Subscribe: iTunes | Android | RSS
Der BTW Innovationspreis für das Konzept der AIDA-Kussmund-Flotte. Endlich mal ein guter Grund für ein Gespräch, findet Kommunikationschef Hansjörg Kunze
Auch, wenn man es sich in der touristischen Welt gar nicht vorstellen mag… aber es soll tatsächlich Menschen gegeben haben, die waren NICHT bei der Taufe der neuen AIDAmar auf dem Hamburger Hafengeburtstag dabei… Und da wir ja in einer so schnelllebigen Zeit unterwegs sind, wurde für all die, die es trotzdem sehen möchten, mal auf den extremen Zeitraffer-Knopf gedrückt. Pirouetten, bei denen die Kapitäne wirklich Bella Figura machten…
Wir kennen die sympathische, blonde Kollegin noch durch ihre immer beinharten Interviews in der ARD Polit-Talkshow. Nun begibt sich Sabine Christiansen auf schwankenden Grund. Na ja, nicht wirklich. Sie ist nur im Schiffs-Simulator. Aber da will sie lückenlos wissen, wie sicher es denn tatsächlich ist, seinen Urlaub auf dem Meer zu verbringen. Denn „da gab es ja so einen Unfall im Mittelmeer“. Liebe Expedienten: was Ihre Kreuzfahrtkunden schon immer wissen wollten, aber jetzt auf einmal zu fragen wagen… Sie brauchen nur noch diesen Film zu schauen. Alles ist gut.
Subscribe: iTunes | Android | RSS
Schlimmes Wochenende für die Kreuzfahrt. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch mehr Fragen als Antworten. Aber es scheint sich immer mehr zu verdichten, dass der festgenommene Kapitän wahrscheinlich galant gegenüber den Bewohnern der Insel Giglio sein wollte und näher als geboten entlang der Küste fuhr, um mit Schiffshorn bella figura zu machen. Nun ist das Gegenteil der Fall: der Kreuzfahrtriese ist Schrott, es gibt Tote und tausende Verunsicherte, ob eine Cruise tatsächlich so harmlos ist, wie Busfahren auf dem Wasser. Costa,
Tochter des weltgrößten Vergnügungsdampfer-Konzerns Carnival aus Miami, ist die Mutter der AIDA. Und man kann nur hoffen, dass die Italiener sich völlig raushalten aus der Operation. Denn das, was die vielen betroffenen Passagiere angsterfüllt in die Kameras erzählen, zeugt von Chaos pur in der Notfallbewältigung. Jeder, der schon mal auf der AIDA unterwegs war, weiß, wie überpenibel die Sicherheitsübung am ersten Seetag durchgezogen wird. Eben nicht nur als Termin für etwas dämliche Bilder für den Bordfotografen, sondern mit Druck. Das können die berichten, die als teuer zahlende Passagiere bei fauler Abwesenheit ihre deutliche Standpauke bekamen beim Staff-Captain.
Es ist auch schwer vorstellbar, dass die Nautiker der AIDAs in felsenverseuchten Küstengewässern Kapriolen fahren. Und dass die Offiziere schnell von Bord gehen, um ihre schmucken Uniformen nicht nass zu machen, so, wie es sich jetzt verdichtet, treibt einem die Zornesröte ins Gesicht.
Es ist ein schreckliches Unglück, das die Nachrichten des Wochenendes beherrschte. Selbst, wenn zum großen Glück im Unglück nur verhältnismäßig wenig Tote zu beklagen sind. Die Kreuzfahrtindustrie mit ihrer überwiegend älteren, sicherheits-suchenden Klientel wird es zu spüren bekommen.
Unser Topthema kümmert sich heute aber um eine ganz andere Gästegruppe. Ja, sie geht auch auf Kreuzfahrtschiffe. Vor allem, wenn eine ganz spezielle Tour versprochen wird: eine Woche Remmidemmi und Spaß mit tausenden Schwulen an Bord. Gay Travel, in Amerika längst ein Riesenmarkt mit speziellen Wochenenden bei Disney oder Badeferien im Club Med, mit Katalogen, die vom Starfotografen Bruce Webber in Szene gesetzt werden, und ohne jegliche Berührungsängste. Innerhalb der schwulen Community sprechen die Veranstalter vor allem die hedonistischen Partypeople an. Kein Wunder bei den wenigen Urlaubstagen der Amerikaner, die optimalen Spaß garantieren sollen.
In Deutschland ist das immer noch ein Nischenmarkt für kleine Spezialveranstalter und vor allem über das Web. In diesem Forellenteich möchte DERTour der Hecht sein. Seit dieser Woche gibt es einen eigenen Katalog Gay Travel – und ich sprach mit dem Macher Dietmar Malcherek, welches Fremdeln es vielleicht im Haus gab.
Eigentlich haben wir zwei Topthemen heute: denn ausführlich beschäftigen wir uns auch mit dem Gesundheitstourismus. Der liegt nicht im Verantwortungsbereich von Daniel Bahr. Denn es geht zunächst einmal um ausländische Gäste, die extra nach Deutschland kommen, weil wir so ein exzellentes medizinisches System haben. Über diese Privatpatienten freuen sich natürlich der Chefarzt und die Klinik, aber ebenso die Hotellerie und der Handel. Denn viele der Gäste kommen mit Familie. Und die will etwas erleben. Gerade boomt der Gesundheitstourismus in Berlin. Der oberste Tourismus-Werber Burkhard Kieker erklärt, warum.
Berlin ist natürlich nicht alleine auf dem Markt. Mitnichten. Gesundheitstourismus ist ein wichtiger Cluster, wie es heute heißt, bei den Werbemaßnahmen der DZT für ganz Deutschland. Mit durchschlagendem Erfolg, weil diese Deutschland-Gäste nicht nur finanziell potent sind, sondern auch in der Regel mindestens 14 Tage bleiben. Petra Hedorfer, oberste DZT-Werberin, hat die Zahlen für uns.
Dr. Sigrun Lang dagegen, die Präsidentin des Europäischen Heilbäderverbandes, sieht dagegen noch einen zweiten Trend. Deutsche, die über die Grenzen fahren, um sich dort vor allem günstiger behandeln zu lassen. Wobei wir als hochmedizinisch geschätztes Land eine einigermaßen skurrile Situation haben, die nicht nur Sozialdemokraten verunsichern dürfte: die Deutschen gehen über die Grenze für Kur und medizinische Behandlung, weil sie es sich sonst nicht leisten könnten, die Ausländer kommen zu uns…
Subscribe: iTunes | Android | RSS
Nun ja, ein bisschen vorweihnachtlicher Wunderstaub muss ja schon sein – und deshalb lässt der Moderator des Reiseradios es auch ein wenig wichteln. Einen ganz lieben Gruß an alle Reiseprofis – wo immer Sie uns auch zuhören….
Mittlerweile ist es ja schon einigermaßen langweilig, sich über den Winter aufzuregen. Aber das sehen die, die jetzt gerade am Wochenende unterwegs waren, sicher anders. Und deshalb wird das Chaos gerade auf dem Frankfurter Flughafen auch Thema sein bei meinen Bissigen Bemerkungen mit Karl Born am Schluss der Sendung ; genauso, wie die üblichen, sagen wir es mal freundlich, Komfort-Einbußen bei der Deutschen Bahn, die ersten Auswirkungen der Flugstrafsteuer, die von Ryanair brutalstmöglich als Grund für massiven Flugabbau von und nach Deutschland benannt wird. Und auch die Bilanz-Vernebelungskonferenzen der beiden Großen nehmen wir natürlich lästerlich unter die Lupe.
Top Thema ist heute eine Zahl 20 Millionen. Und zwar Übernachtungen. Und zwar in Berlin. Das ist in Europa der Bronzeplatz nach London und Paris und zeigt, welche Stadt touristisch das Sagen hat in Deutschland – trotz aller Musical-Metropolen und Weltstadt-mit-Herz-Allüren der Mitbewerber. Die Touristik Werber nehmen die Rosen entgegen, abereigentlich läuft die Stadt fast von allein. Damit das so bleibt, müssen sich Burkhard Kieker und sein Team trotzdem etwas einfallen lassen. Mehr dazu im Gespräch mit ihm.
Wenn man ne Schnurre über Berlin aufnehmen möchte, dann darf Wowi nicht fehlen. Der Regierende Bürgermeister wusste schon immer, dass Berlin sexy ist. Und das Bild von Klaus Wowereit, wie er den Perlwein aus dem Stiletto von Desiree Nick schlürft, machte nicht nur ihn weltbekannt, sondern war auch sicher eine derInitialzündungen für die coole Attraktivität der Stadt. Warum die Völker dieser Welt hierher schauen, das erläutert er uns gleich.
Ein Grund dürften natürlich auch die günstigen Preise sein, was die Geiz-ist-geil-Fraktion freut, aber natürlich dieHoteliers schmerzt. Deren oberster Gralshüter, Dehoga-Präsident Willy Weiland, findet es zwar auch toll, dass so viele Gäste nach Berlin kommen, aber wundern tut er sich auch nicht: Beim Ranking der Hotel-Durchschnittspreise in den weltweit attraktivsten Hauptstädten ist Berlin ganz hinten mit 79 Euro. Nur Warschau ist noch billiger. Im Gespräch mit dem Reiseradio wurmt ihn das zwar, aber er kann natürlich nichts dagegen tun, bei immer mehr Hotelbauten in der Hauptstadt.
Kreuzfahrt boomt. Das wissen Sie als Touristiker natürlich. Aber bei all den Schiffen kann man schon mal leicht denÜberblick verlieren. Und wenn man nur nach dem wohlklingenden Namen geht, dann findet man sich vielleicht auf einem Mega-Cruiser wieder mit tausenden Amis in Badelatschen auch abends am Büffet, und nicht beim gediegenen Captain’s Dinner mit Wunderkerze und Eistorte. Zum Glück gibt es einen Kreuzfahrtguide, dessen 2011er Auflage jetzt gerade in den Buchhandel gekommen ist. Mit dem Autoren Uwe Bahn unterhalte ich mich über Trends und Rankings, und warum die Europa seiner Meinung nicht das beste Schiff der Welt ist.
Und wir haben Boris Becker im Reiseradio. An Bord seiner Yacht. Die ist allerdings ein bisschen groß – selbst für einen Ex-Superstar und nun A-Promi in Gala-Bunte-Maßstäben. Und er hätte auch wahrlich nicht das Patent, oben auf der Brücke zu stehen. Die Yacht heißt nämlich AIDA, und der Kapitän ist leider nur ein Namensvetter. Allerdings ist er mit 30 Jahren auch der Jüngste seiner Gilde, der so einen Cruiseliner durch die Weltmeere führen darf. Grund genug für ein Gespräch auf der Brücke.
Subscribe: iTunes | Android | RSS
Als die Aida Cara 1996 zum ersten Mal mit ihrem Kussmund in See stach, da war das ein ungeheuerliches Produkt für die Deutschen. Etwas, das sich von der elegant-tantenhaften Atmosphäre auf dem ZDF Traumschiff so unterschied, wie eine hedonistische Yacht vor Nizza vom Törtchendampfer auf dem Wannsee. Keine Konventionen, keine Zwänge, keine betuliche Inneneinrichtung mit Schnörkelgeländer und Raff-Vorhängen, keine Tischordnung, kein Tanzpaar und Moderator im Glitzerjacket – für eingefleischte Kreuzfahrer – und derer gab es nicht sehr viele in Deutschland – klang es wieAnarchie auf allen Decks. Kein Wunder: es waren ehemalige Robinson-Manager um Johann Friedrich Engel, die sich dieses Konzept ausdachten. Sie wollten Menschen auf die Meere bringen, die beim Traumschiff eher einen Pickel auf der Nase spürten, denn Reiselust. Und für die Deutsche Seereederei in Rostock – damals noch mit Konsul Horst Rahe, war es die letzte und einzige Chance, zu überleben. Das Konzept schlug ein, wie eine Bombe. Mittlerweile gibt essieben Aidas. Ein Ende ist nicht in Sicht. Und weit über 12.000 Menschen müssen Woche für Woche begeistert werden… Das ist Erfolg und Fluch zugleich. Denn was kann bei so einer Massenbewegung noch übrig bleiben von der lustvollen Anarchie, mit der man gestartet ist? Darum soll es in diesem Reiseradio gehen. Um den Blick hinter die Kulissen und den Wandel im Zeichen des Kussmunds. Wir sprachen mit dem Chefentertainer, dem Clubdirektor, dem Küchenchef, der Umweltoffizierin – und natürlich mit dem Kapitän.
Subscribe: iTunes | Android | RSS
Reiseradio on Tour. Wir sind in der Türkei, an der Bucht von Ölüdeniz, dem Standort der Lykia World. Der frühere Robinson Club ist auch heute noch eine der schönsten türkischen Hotelanlagen. Und ein – wenn auch vielleicht nicht ganz freiwilliges – Beispiel für die Hotelstruktur von morgen: internationale Gäste bevölkern das Ferienparadies. Das ist gerade für deutsche Gäste erst mal eine Umstellung. Denn viele Veranstalter sind nach wie vor der Überzeugung „nevermix nationalities“. Aber diese Einstellung wird sich nicht mehr lange halten lassen. Immer mehr Nationalitäten dringen als Gäste auf einen Urlaubsmarkt, der immer weniger planbar wird. Wie das funktioniert mit der großen Völkerverständigung, dazu Interviews aus Lykia World. Unter anderem mit dem Doyen der türkischen Hoteliers, BurhanSilahtaroglu, der einer der ersten war, die in der Türkei moderne Ferienhotels baute und damals Robinson die schönsten Anlagen gab. Und mit Ernie Noelle, einem der profiliertesten Vertreter des frühen Cluburlaubs und langjährigem Mr. Aida, der nun in der Türkei als GM lernt: andere Länder, andere Urlaubssitten…