Touristik Talk

Wasmitreisen - Das erste Reiseradio für Profis im Internet

Touristik Talk

Hintergrund, Klatsch und Service für Touristik-Profis

Reiseradio 056 – Nur noch virtuelle Expedienten? Wie sieht der Reisevertrieb der Zukunft aus? / Ein Flug ist nur ein Flug – Swoodoos günstige Tickets / Holiday Check – der Liebling aller Hoteliers / Die Intelligenz des Schwarms – Trust You kommentiert Kommentare

„Was mit Reisen“ mit einem Programm heute, das sehr gut zu dem Medium Internet passt, das Sie ja gerade benutzen. Im Reiseradio sind wir in dieser Sendung nämlich ziemlich virtuell. Wir begeben uns in die unendlichen Weiten des touristischen Netzes, das, irgendwann einmal, die Reisebüros von heute ablösen wird. Das sollte sich jetzt gar nicht provokant anhören, aber ist nach meiner Meinung eine zwangsläufige Entwicklung, bei der es nur noch gilt, die technische Lösung, die sich nicht aufhalten lässt, mit einem sozialverträglichen, menschlichen Übergang zu verknüpfen.

Heute bereits gibt es für die Buchung einfacher, linearer Produkte wie Zugticket, Flugschein, Mietwagen oder auch Hotel kaum noch eine Alternative zur Buchung im Internet. Manchmal wird auch schon gar keine andere mehr angeboten. Und die doofen Computer, die bisher noch nicht in der Lage sind, einen komplexen Ferienaufenthalt mit Sonderwünschen halbwegs bequem und verbindlich darzustellen und buchbar zu machen, werden dazulernen. Denken Sie sich mal 10 Jahre zurück. Wie anachronistisch war zur Jahrtausendwende noch das Netz…? Wie langweilig und uncharmant viele Seiten? Wie langsam und nervtötend die Verbindung, wenn man multimediale Inhalte präsentieren wollte? Dann kann man sich vorstellen, bei der immer kürzer werdenden Halbwertzeit des technischen Fortschritts, wie wir vielleicht in fünf Jahren mit dem Internet kommunizieren werden.

Ich bin davon überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren ein massives Sterben der klassischen Reisebüros erleben werden, bei dem – neben den puren Service-Einheiten für die Netzverweigerer – wahrscheinlich nur noch die qualifizierten Spezialisten übrig bleiben, die sich mit professioneller Beratung vor allem den Sonderwünschen und exklusiven Reiseerlebnissen einer anspruchsvollen Klientel widmen werden.

In dieser Sendung kommen nun diejenigen zu Wort, die heute das sind, was vor Jahrzehnten noch Herr TUI, Herr Neckermann und Frau Rewe darstellten. In gewisser Weise Pioniere, die neue Wege zum Ziel aufzeigen wollen.

Selbst im Internet gilt das Gesetz: wenn drei sich zusammenhocken, gründen sie einen Verein. Oder einen Verband. In diesem Fall den VIR. Den „Verband Internet Reisevertrieb“. Im Endeffekt war es eine Demonstration gegen den alten DRV, dessen langjähriger, honoriger Präsident sich erst empört weigerte und dann nicht traute, die neumodischen virtuellen Wegelagerer vor den Türen der Reisebüros in den Branchenverband zu integrieren. Unter dem neuen Präsidenten Jürgen Büchy wird sich da sicher eine Menge tun. Denn die Firmen, die Michael Buller vertritt, lassen sich eben nicht mehr in der Wertschöpfungskette ignorieren. Doch welcher schwer beherrschbare Flohzirkus sich hinter dem VIR versammelt, dazu gleich mehr im Interview mit ihm.

Ein schnörkelloses Internet-Unternehmen ist in kurzer Zeit quasi zum Goldstandard der Flugsuche geworden, wenn man schnell den günstigsten Preis für ein Ticket haben möchte: Swoodoo. So flott, wie deren Netzrobots alle möglichen Airlines abklappern und Endpreise gnadenlos checken, kann auch der gewiefteste Meister der Tarife im Reisebüro Ihres Vertrauens nicht das Schnäppchen finden. Also zumindest nicht in der Regel. Welches Geheimnis hinter Swoodoo steckt – außer dem des Namens, verrät im Gespräch Dr. Christian Saller, der CEO von Swoodoo.

Wenn es eine Website gibt, die auch Reisebüro-Expedienten bei der Beratung gerne mal ansteuern, dann ist es die von Holiday-Check. Hotelbewertungen durch die Schwarmintelligenz der User. Und die TUI könnte sich heute noch vor Wut in den nicht virtuellen Arsch beißen, dass sie ein Pilotprojekt vor vielen Jahren nicht massiv selbst gepusht haben. Was Holiday Check kann, außer Kataloglügen aufzudecken und schöne Fassaden zu entlarven, das erzählt uns gleich Ulrich Cramer von eben diesem sympathischen kleinen Unternehmen, das unbemerkt ziemlich groß geworden ist.

So, wie mein verehrter Kollege Thomas Hartung jede Nacht die vielen Meldungen aus der touristischen, publizierten Welt wie ein Trüffelschweinchen durchforstet, um Ihnen die zeitsparende „Reise vor 9“ präsentieren zu können, arbeiten im Prinzip, aber viel umfassender auch die Computer von Benjamin Jost. Sie grasen in Lichtgeschwindigkeit alles ab, was irgendwo zu einem Hotel zum Beispiel an Wertungen und Kommentaren gepostet wurde. Heraus kommt im Glücksfall der ultimative Juryentscheid. Daumen hoch, Daumen runter. Die Bewertung Ihres Vertrauens. Deshalb auch Trust You. Tolle Idee, aber kaum jemand kennt die Seite. Warum ihn das erst mal überhaupt nicht stört, damit überrascht Benjamin Jost gleich im Gespräch.

Na, und natürlich wird auch mein Lieblingsprofessor Karl Born wieder die touristische Welt kommentieren. Allerdings die reale. Und da gab es wieder mal genügend Ereignisse diese Woche, die nach einer bissigen Bemerkung rufen.

Schön, dass Sie sich wieder einlassen auf das Reiseradio. Und dass Sie keine Berührungsängste mit dem Netz haben, das wissen wir ja. Denn sonst könnten Sie uns jetzt gar nicht hören.

Karl Born und ein Jahr danach

Warum eigentlich beraten Experten ein Jahr über Vulkanasche und ihre Risiken, um politisch bedrängt und von Lobbyisten genötigt liebe keine Meinung zu haben? Warum darf Boeing eine mögliche Materialermüdung bei den 737 Flugzeugen verschweigen mit der Begründung, man dachte eigentlich, dass sie erst etwas später auftreten würde? Warum finden immer mehr Touristen Gefallen an Ausflugsprogrammen, die nicht zu den Kodak Moments, sondern in Armenviertel und zu sozialen Brennpunkten führen? Aber warum ist es den Urlaubern gleichzeitig ziemlich wurscht, wie die politische Situation im Land ist – so lange das Hotel nett und adrett ist? All diese Fragen rufen nach Bissigen Bemerkungen von Karl Born.

Reiseradio 055 – Kleine Fluchten: Germanwings wegen Flugsteuer nach Maastricht / Heidepark Soltau Sturz in die Krake / Südtirol lecker mit Bergblick / Frau Tonis Berliner Düfte – riechen wie Marlene

Bei „was Mit Reisen“ geht es heute mehr oder weniger um kleine Fluchten und um wohlige Momente für die Erinnerung. Wobei die erste Flucht sich eher mit der strategischen Überlegung einer Fluglinie befasst. Es geht um Germanwings und ihre Entscheidung, seit dieser Woche von Berlin aus die Passagiere im Dreiländereck rund um Aachen nicht mit zusätzlichen Verbindungen nach Düsseldorf oder Köln, sondern mit dem holländischen Grenzflughafen Maastricht zu beglücken. Ohne Flugstrafsteuer und daher konkurrenzlos günstig. Flug-Flucht ausgerechnet in die Niederlande, die den phantasielosen Finanzpolitikern in Berlin vergeblich klar zu machen versuchte, dass sie sich mit dieser Steuer nur Ärger, aber keine Gewinne einhandeln werden. Im Gespräch gleich Germanwings-Geschäftsführer Thomas Winkelmann und der sich ins Fäustchen lachende Maastricht-Airport-Chef Sander Heijmans.

Für „kleine Fluchten“ stehen seit Jahren immer stärker die künstlichen Erlebniswelten. Ob sie nun Euro-Disney, Phantasialand, Rust oder auch Heidepark Soltau heißen. Geballter, wenn auch nicht billiger Spaß für die gesamte Familie. Selbst mit Hotelübernachtung und aufwändigen Shows. Das sind sozusagen konzentrierte Glücksmomente – wenngleich die, die im Marketing immer besonders herausgestellt werden, eher die sind, die einen sehr schnellen Adrenalin-Ausstoß bewirken: nämlich die spektakulären Fahrgeschäfte. Da will jetzt der Heidepark Soltau die Rollercoaster-Junkies anlocken mit der Krake. Was das ist, und warum man sie besser nicht nach Schweinshaxe fahren sollte, dazu gleich im Gespräch Hannes Mairinger, der Herr des Dive Coaster Ungeheuers.

Und dann wird es ganz lecker-sinnlich im Reiseradio. Wir haben die Krake zum Glück ja auch nur virtuell erlebt. Es geht um den Genuss des Essens und Geschmacks, der so wunderbar im Kopf hängenbleibt, wenn man schon längst wieder daheim ist. Südtirol ist so ein kulinarisches Schlaraffenland. Und weil Liebe immer durch den Magen geht, haben die Südtiroler ihre Küche und Kochkunst auch zum beherrschenden touristischen Thema 2011 gemacht. Dazu gleich Christoph Engl, der Direktor der Südtirol Marketing Gesellschaft.

Kommen wir zu einem weiterem Genussfeld. Dem olfaktorischen. Und bevor Sie jetzt zu Wikipedia stürzen. Es geht um den Geruch, die Düfte und die Verführung der Nase. Wir bleiben da in der Hauptstadt, sprechen aber nicht über die Berliner Luft mit ihrem ganz besonderen Duft. Sondern über eine Parfüm Manufaktur, bei der man heute noch das Originalparfüm von Marlene Dietrich kaufen kann. Oder sich selbst ein Duftwasser kreieren lässt, das auf ewig an den Besuch bei Frau Toni erinnert. Mit ihrer Enkelin und der Chefin der duftenden Versuchsküche, Stefanie Hanßen, unterhalte ich mich.

Und gleich darauf natürlich mit meinem Lieblingsprofessor Karl Born. Ramsis Revolverheld-Manieren, Antinoris Lufthansa-Flucht, Fiebigs Pseudo-Aufstieg bei REWE-Touristik und viel anderer touristischer Klatsch ist wieder mal Mittelpunkt in unserer kleinen Läster-Flucht.

Karl Born und seine Kopfnoten

Warum erwacht ein Verkehrsminister just in der Wahlnacht aus seinem Winterschlaf und „droht“ nun das an, was er schon vor Monaten aus Verantwortung für den Verkehrsstandort Deutschland hätte tun müssen? Nämlich die Bundesmittel für Stuttgart 21 zurückzuziehen? Warum entscheidet sich ein hochrangiger Lufthansa Manager wenige Tage vor seinem Amtsantritt in Wien, lieber den Konzern zu verlassen, als sich die AUA anzutun? Warum wird der Wechsel eines Vorstands zum Generalbevollmächtigten als Karriere verkauft, und nicht als ein Eingeständnis, dass manches nicht gut läuft bei der REWE-Touristik? Diese, und andere lästerhafte Fragen, versucht mein Lieblingsprofessor Karl Born wieder hart aber unfair zu beantworten. So, wie wir es an ihm lieben.

Reiseradio 054 – Traumjob Animateur? Wie junge Menschen und Personalexperten den früheren Aussteiger-Job bewerten // Die Trendscouts im Tourismus: wie „One World – Reisen mit Sinnen“ seine Nischen findet

Das Reiseradio nach einem Wahlabend, der sicher Konsequenzen über das Ergebnis hinaus haben wird. Was passiert jetzt mit dem angeblich alternativlosen Bahnprojekt Stuttgart 21? Fällt es vielleicht doch in die Mülltonne unnützer Entwürfe, und die Bahn bekommt Gelegenheit, mit den gesparten Milliarden den Streckenausbau vernünftig zu beschleunigen? Wird Wirtschaftsminister Brüderle den Absturz seiner Landes-FDP unbeschadet in Berlin überstehen, oder bekommen wir einen neuen zuständigen Fachminister für den Tourismus? Und vielleicht auch einen neuen Staatssekretär? Fragen über Fragen – und sicher sind sie geradezu herausfordernd für meinen scharf analytischen Lieblingsprofessor am Schluss der Sendung…

Ein ganz unpolitisches Thema ist heute unser Schwerpunkt. In diesen Tagen bekommen nämlich hunderter junger Menschen ihren letzten Schliff für die Sommersaison 2011. Sie werden von den Veranstaltern ausgebildet als Animateure. Und jetzt denken alte Touristiker: Huch, ausgebildet…? Ist Animateur nicht letztendlich ein Begabtenjob? Ich kann doch kein Lust-und–Laune–Diplom erwerben, so, wie das Zertifikat eines Jodelkurses… Aber von dem hohen Anspruch, nur natürliche Begabungen für die Truppe von der Spassanstalt einzustellen, haben sich die Veranstalter schon seit Jahren verabschiedet. Einmal, weil es diese natürlichen Begabungen fast gar nicht mehr zu geben scheint, und zweitens, weil der Job des Animateurs heute weit entfernt ist von dem Ur-Bild der Clowns, die ihn mal vor Dekaden prägten. Wir haben mit zwei jungen Menschen gesprochen, die das nach Schule und vor Studium oder Beruf machen wollen, aber haben uns auch unterhalten mit zwei Expertinnen von der TUI, die wochenlang durch das Land reisten, um überhaupt junge Menschen zu finden für einen Lebensabschnitt, der mal ein Junge-Menschen-Traum war.

Auf der ITB bekommt man ja schnell einen Tunnelblick, wenn man durch die Hallen hastet. Und dann fallen einem vielleicht noch großen, protzigen Stände auf, aber sicher nicht mehr die Standardcontainer, die manchmal liebevoll, oft aber auch nur lieb-naiv dekoriert sind, weil das Geld für mehr nicht reichte, und wo dann Touristiker drin hocken, die hoffen, dass irgendjemand im Vorbeihasten stoppt. Messe-Schicksal halt. Daran musste ich denken, als ich zu einem Stand kam mit einer Gesprächsverabredung. Ich war, neutral gesagt, ein wenig überrascht, weil ich mir die ITB-Repräsentanz von „One World – Reisen mit Sinnen“ irgendwie bombastischer vorgestellt hatte. Ein Reiseveranstalter, der geradezu Vorbild ist für so viele andere, die anspruchsvolle Erlebnisreisen zusammenbasteln. Umso interessanter das Gespräch dann mit dem Geschäftsführer Kai Pardon.

Also, es wird wieder sehr touristisch mit Hintergrund bei „was mit Reisen“ und seiner 54. Ausgabe. Aber dafür gibt es ja auch das Reiseradio für die Profi-Touristiker. Schön, dass Sie wieder dabei sind.

Karl Born und das politische Abklingbecken

Was hat die Wahlentscheidung des Sonntags für Auswirkungen auf den Tourismus? Warum werden im politischen Abklingbecken Wahlverlierer immer gerne mit tollen Posten in der Wirtschaft oder bei Lobbyverbanden belohnt? Warum fällt die Schadenfreude schwer angesichts der prognostizierten Mini-Einnahmen bei der Flugsteuer? Warum ängstigt sich kein Verantwortlicher um die Gefahr, die von unterbesetzten und müden Fluglotsen ausgeht, aber sehr wohl von unschuldigen Passagieren? Warum ist es für die Türkei ein Glück, dass sie für den Sommer jetzt schon fast ausgebucht ist, angesichts einer SAT1 Dramolette dieser Woche? Warum wollen wir nicht über unsinnige Casino-Projekte im fernen Sibirien oder Bettwanzen in Londoner Nobelherbergen sprechen. Ach, es gibt wie jede Woche so viele Fragen an meinen Lieblingsprofessor Karl Born.

Reiseradio 053 – Reisetrends 2011 / Olympia schauen mit Traumschiff oder Schlafbus / Wie finden Polen das Urlaubsland Deutschland? / Kino über den Wolken: die Condor rüstet auf / Dublin am St. Patricks-Day: der grüne Selbstversuch

Erkenntnisgewinne von der ITB sind wieder Hauptbestandteile des Reiseradios. Noch einmal zusammengefasst die Trends des Reisesommers – vorgetragen aus berufenem Munde – von Petra Hedorfer bis Jürgen Büchy.

Und wer war dieses Jahr Partnerland der ITB? Richtig: Polen. Die machen das nicht altruistisch, sondern erhoffen sich einen Boom für unseren Nachbarn als Urlaubsland. Wir haben auf der ITB die Frage nun anders gestellt: was empfinden die Polen, wenn sie an Deutschland als Ferienort denken? Prädestiniert für solcherart Befindlichkeiten ist der deutsche Kabarettist und Schauspieler Steffen Möller, der in Polen lebt und dort ein TV-Star ist.

Olympia wirft schon wieder seine Schatten voraus. 2012 in London. Da freut sich vor allem DERTour. Denn London ist erstens nicht zu weit entfernt, das fördert die sportlich-ambitionierte Reiselust, und begünstigt zweitens sogar Olympiareisen, bei denen man noch nicht mal eine Übernachtung benötigt im Hotel. Auf der ITB verriet Tom Rostek für den exklusiven Ticketagenten DER seine Reisepläne. Selbst das olympische Schlafen auf einem Traum von einem Schiff wird möglich sein.

Wenn es etwas gibt, über das sich Flugpassagiere ereifern können, dann ist das – neben der Legehennen-Haltung in den Airlines – das mangelhafte Unterhaltungsprogramm an Bord. Gerade die deutschen Airlines schneiden hier nur allenfalls im Mittelfeld ab. Das könnte sich bald ändern: die Condor bekommt ab Sommer das neueste Entertainment-System installiert, das es heutzutage über den Wolken gibt. Pikanterweise gebaut von der Lufthansa Systems. Der Apfel fällt eben manchmal doch etwas abseits des Stammes runter.

Wie schon gesagt: Mein Trip nach Dublin zum Nationalfeiertag hat Spuren hinterlassen im Reiseradio: Warum die Iren immer mit so komischen grünen Hüten herumlaufen und wieso das Bier-ähnliche Getränk Guinness seine medizin-ähnliche Farbe hat, das alles wurde im Selbstversuch ohne Furcht und Tadel herausgefunden für Sie.

Heute auch wieder im Einsatz bei mir – mein kränkelnder Lieblingsprofessor. Über grotesk hohe Flugpreise aus Japan heraus unterhalten wir uns genauso, wie über immer häufiger dem Alkohol zugeneigte Piloten und manchmal ausflippendes Bodenpersonal bei den Airlines.

 

Karl Born und die Schwachstelle Mensch

Wie teuer dürfen One-Way-Tickets aus Japan raus sein, bevor es anfängt, mehr als nur ein Geschmäckle zu haben? Warum liest man immer häufiger, so scheint es, über betrunkene oder zumindest schlaftrunkene Piloten? Warum sind Gäste einer gewissen irischen Airline tief drin masochistisch veranlagt? Und wie frivol darf eine Boden-Stewardess sein, wenn ein ganz-wichtig-Passagier ihr auf die Nerven geht. Karl Born und ich heben heute ab, bleiben aber auf dem Boden des fliegerischen Ungemachs.

Wohin geht die Reise 2011?

Es ist eine der Lieblingsfragen, die man so gerne gestellt bekommt, wenn die ITB vorbei ist: na, wo geht er denn dieses Jahr hin, der Reisetrend? Tja, was soll man da sagen…? Da flüchtet man sich zwangsläufig in das Wortgeschwurbele altgedieneter Mode-Chronistinnen, die seit Jahren das „Erlaubt ist, was gefällt“ zum Credo ihrer trennunscharfen Analysen und Prognosen hervorklöppeln. So erging es auch Rüdiger Edelmann vom Hessischen Rundfunk.

Traumschiff-Kojen für Olympia

Tom Rosteck als Herr der Ringe
Der Fußball in Südafrika war für die Reiseveranstalter ein mittelschweres Desaster. Das soll es bei Olympia 2012 in London nicht mehr geben. Der offizielle Alleinvertreibende für die Eintrittskarten, das DERTour in Frankfurt, hat sich deshalb ein paar Kreativtage verordnet und kam auf der ITB schon mal mit Reisetouren aus der olympischen Versuchsküche an die Fachöffentlichkeit. Man kann vom Captain’s Dinner bis zum rollenden Ring-Trip so ziemlich alles darstellen für den Sportbegeisterten, verrät Tom Rostek im Gespräch.